
„Bayer 04 Leverkusen hat den FSV Mainz 05 am 34. Spieltag 1:0 besiegt und die Saison als Fünfter beendet, weil Borussia Mönchengladbach gleichzeitig mit 2:1 gegen Hertha BSC gewann“, fasst der Kölner Stadt-Anzeiger zusammen. „Die Hoffnung auf Schützenhilfe der Hauptstädter war vergebens.“
Am Leverkusener Spiel an sich haben die Berichterstatter recht wenig auszusetzen. Die Welt am Sonntag schreibt von einem „guten Spiel“, das die Werkself zum Saison-Abschluss geboten hatte, eingeleitet von einem „Traumstart“.
Den frühen Treffer von Kevin Volland beschreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung folgendermaßen: „Bayer legte einen Blitzstart hin, weil die Rheinhessen noch im Schlummermodus waren und Volland kurzentschlossen die Vorarbeit von Wirtz und Amiri mit einem wuchtigen Linksschuss veredelte.“
Lob gibt es auch für das folgende Auftreten. „Die nächste Großchance ließ nicht lange auf sich warten, doch die ebenso scharfe wie flache Hereingabe von Bailey konnte Mainz in letzter Sekunde klären“, beschreibt RP online und resümiert: „Bayer war also auf Anhieb im Spiel, machte Druck, agierte konzentriert, blieb ballsicher und ließ die Gäste in keiner Weise zur Entfaltung kommen.“
Das änderte sich nach Ansicht der WAZ auch in den zweiten 45 Minuten nicht. „Nach der Pause hielten die Rheinländer den Druck konsequent hoch“, schreibt das Blatt und weist auf die Joker-Qualitäten der Werkself hin: „Auch die Einwechslungen von Havertz und Moussa Diaby brachten nochmal Schwung.“
Die Königsklasse konnte die Werkself mit diesem Erfolg nicht mehr klar machen, dafür aber einen Bundesliga-Rekord, wie die BILD erklärt: „Mit 63 Punkten ist Leverkusen jetzt der erfolgreichste Tabellenfünfte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel (1995/96). Seitdem bedeuteten so viele Punkte immer mindestens Platz vier! In der letzten Saison reichten Leverkusen sogar 58 für die Königsklasse…“
„Allzu lange wollten die Leverkusener aber nicht mit Rang fünf hadern“, stellt der EXPRESS klar. „In einer Woche geht’s im Pokal-Finale gegen die Bayern, danach öffnet sich in der Europa League womöglich das Hintertürchen zur Königsklasse. Der Blick bei der Werkself geht nach vorn.“ Passend dazu – und vielleicht auch passend zu den kommenden Werkself-Wochen - lautet die Überschrift des Artikels „Pokalfinale & Euro League: Bayer startet jetzt Plan B“.

Die Vorbereitung von Bayer 04 auf die Saison 2026/27 läuft auf Hochtouren, das erste Testspiel ist absolviert. Bis zum ersten Liga-Heimspiel Anfang September sind es zwar noch rund sieben Wochen, die Vorfreude auf den Pflichtspielauftakt des Teams von Cheftrainer Carles Martínez in der BayArena ist aber bereits riesig. Mit Blick auf die Bundesliga-Heimspiele der neuen Saison folgen nun alle Informationen zur ersten Verkaufsphase von Tageskarten. Dabei bleibt die bewährte Frühbucherphase bestehen. Vom 23. bis zum 31. Juli gehen an den Wochentagen jeweils Spiele in den Verkauf, die Frühbucherphase endet spätestens am 5. August – sofern bis dahin noch Tickets verfügbar sind.
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Nach dem 3:0-Erfolg der U17 am vergangenen Donnerstag gegen den FSV Frankfurt haben auch die ältesten Junioren der Werkself überzeugt: In der einzigen Leverkusener Nachwuchs-Partie des Wochenendes setzte sich die U19 von Chefcoach Patrick Greveraars im Test gegen Fortuna Düsseldorf durch.
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Im ersten Pflichtspiel der Saison 2026/27 gastiert die Werkself in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Die Partie steigt am Samstag, 22. August, um 13 Uhr in der BRITA-Arena. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Wie schon im vergangenen Jahr haben die Bayer 04-Frauen ihr Sommer-Trainingslager in Rieden absolviert. Trainer Roberto Pätzold bilanziert die Zeit in der Oberpfalz, spricht über die Integration der insgesamt elf neuen Spielerinnen und die außergewöhnliche Teambuilding-Maßnahme, teilt seine Eindrücke vom Testspiel und blickt auf die Herausforderungen bis zum Start der Google Pixel Frauen-Bundesliga (21. bis 24. August).
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