
Doch die jüngsten Auftritte waren nicht einfach. Trainer Peter Stöger musste aufgrund zahlreicher Ausfälle oft rochieren, entsprechend freut man sich beim FC auch auf die Winterpause. Zuvor steht allerdings noch das rheinische Derby im RheinEnergieStadion (Mittwoch, 20 Uhr) an. Grund genug den letzten Gegner der Werkself in 2016 mal genau unter die Lupe zu nehmen.
Position
Der FC spielt gerade seine beste Saison seit 25 Jahren – und das obwohl er seit vier Spielen auf einen Sieg wartet. Die Kölner setzen damit ihren positiven Weg der vergangenen Jahre weiter fort, auf dem sie sich unter der Regie von Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger vom Zweitligisten zum ambitionierten Erstligisten entwickelt haben. Der Lohn: Platz sieben und die Chance auf die erste Teilnahme am europäischen Geschäft seit 1992.
Personal
Die Szene war der Aufreger des Wochenendes aus Sicht des FC: Marco Höger wurde kurz vor Feierabend ein Foulelfmeter in Bremen verwehrt, worüber sich der gebürtige Kölner so sehr aufregte, dass er mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz musste. „Die Karte schmerzt noch mehr als das 1:1“, sagte Stöger nachher und zielt damit auf die missliche Personallage ab. Neben Höger fehlen in Dominic Maroh, Marcel Risse, Timo Horn und Leonardo Bittencourt weitere wichtige Stammspieler. Einziger Lichtblick: Youngster Salih Özcan steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung.
Potenzial
Die Defensive steht in der Domstadt. Erst 14 Gegentreffer haben die Kölner trotz der Ausfälle bisher hinnehmen müssen – viertbester Wert in der Bundesliga. Dabei hat sich mittlerweile die Abwehrkette mit drei großen Innenverteidigern und zwei variablen Außenspielern durchgesetzt.
Probleme
Zu Beginn der Saison war er kaum zu bremsen, doch seit einigen Wochen befindet sich Anthony Modeste im Formtief. Das letzte seiner zwölf Saisontore liegt schon vier Spiele zurück – in genau dieser Zeit hat der FC nicht mehr gewonnen. Nur ein Indiz dafür, wie wichtig der ehemalige französische U-21-Nationalspieler für die Kölner ist. In Bremen näherte er sich dem Tor zumindest schon mal wieder an und bereitete den Treffer von Sturmpartner Artjoms Rudnevs vor.
Prognose
„Ruhig bleiben!“ Mit diesem inzwischen kultigen Appell machte sich Schmadtke einst im Aufstiegsrennen der zweiten Liga bei den Kölner Fans unsterblich. Genau das könnte der Geschäftsführer nun wieder sagen, denn wenn der FC nicht die Nerven verliert, winkt ihm eine erfolgreiche Saison. Erst recht, wenn im Laufe der Zeit die Langzeitausfälle ins Team zurückkehren. Bis dahin wollen sie in Köln so viele Punkte wie möglich holen.


Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
Mehr zeigen
Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Am Freitagmittag entscheidet sich, auf welche acht der 36 teilnehmenden Mannschaften Bayer 04 in der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 treffen wird. Bei der Ziehung in Monaco (live auf UEFA.com) werden der Werkself je zwei Teams aus den vier Töpfen, aufgeteilt anhand des UEFA-Club-Koeffizienten, zugelost. Eine Partie gegen einen Kontrahenten aus dem eigenen Land ist dabei ebenso ausgeschlossen wie mehr als zwei Duelle mit Klubs aus demselben Landesverband. Ein Blick auf die Töpfe und die möglichen Gegner.
Mehr zeigen
Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
Mehr zeigen