
Leon, du hast mit deinen beiden Treffern in München maßgeblich zum Auswärtssieg beigetragen. Wie bewertest du deine eigene Leistung in der Allianz Arena?
Für mich war die Partie eine Art Neustart. Ich bin schlecht reingekommen in die Saison. Mich haben Verletzungen und die Rote Karte zurückgeworfen. Aber ich bin jemand, der versucht, aus Fehlern zu lernen und wurde dafür in München belohnt. Es war ein sehr spezielles Gefühl, dort zwei Tore zu erzielen und so zum Sieg beigetragen zu haben. Alle haben beim FC Bayern 100 Prozent gegeben, wir sind auf einem guten Weg.
Mit dem FC Schalke kommt nun ein Gegner in die BayArena, der seit fünf Spielen ungeschlagen ist. Auf was wird es besonders ankommen?
Wir müssen mit der gleichen Einstellung wie zuletzt in Moskau und in München an die Sache herangehen. Wir können selbstbewusst auftreten, dürfen aber nicht überheblich sein. Wenn wir wieder zu unserem Spiel finden, haben wir gute Chancen, als Sieger vom Platz zu gehen.
Ihr liegt nur drei Zähler hinter Blau-Weiß. Wie wichtig ist euch als Mannschaft dieses Spiel, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern?
Natürlich wollen wir unsere Erfolgsserie gegen Schalke unbedingt fortsetzen. Wir sind zwar gut in die Saison gestartet, haben dann aber einiges liegen gelassen. Es war ein Auf und Ab. Die letzten Spiele waren aber gut und wir haben uns in der Tabelle nach oben gearbeitet. Jetzt wollen wir uns in der Spitzengruppe festsetzen.
Wir schreiben den 29.09.2017 auf Schalke. Welche Erinnerungen hast du an deinen ersten Treffer in der Bundesliga?
Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Vor dem Anpfiff war ich eigentlich recht niedergeschlagen. Ich hatte beim 3:0 gegen Hamburg in der Vorwoche zwei Treffer vorbereitet und damit gerechnet, gegen Schalke wieder in der Anfangsformation zu stehen. Doch ich saß nur auf der Bank. Als ich dann zur Halbzeit gegen Schalke reingekommen bin, war ich natürlich sehr motiviert. Ich kann mich noch erinnern, dass mich Lars Bender die Linie entlang geschickt hat, ich bin ins Zentrum gezogen und habe mit meinem stärkeren linken Fuß direkt abgeschlossen. Dann sind die Emotionen mit mir durchgegangen. Mir war in dem Moment klar: Jetzt bist du in der Bundesliga angekommen. Ein unbeschreibliches Gefühl. Das werde ich nie vergessen.
Vor der Winterpause habt ihr nach dem heutigen Spiel noch vier Aufgaben vor der Brust. Mit welcher Zielsetzung geht ihr den Endspurt an?
Ich hätte nichts dagegen, wenn wir einen ähnlichen Schlussspurt hinlegen wie im vergangenen Jahr. Wobei es mir eigentlich nicht so wichtig ist, auf welchem Platz wir nach 17 Spielen stehen. Viel wichtiger ist es, dass wir am Ende der Saison wieder unter den besten vier stehen. Wir gehören einfach in die Champions League.

Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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Der Juni stand in Leverkusen wieder ganz unter dem Motto: Ab aufs Rad und Gutes tun! Beim diesjährigen „Stadtradeln“ war Bayer 04 gemeinsam mit dem TSV als Bayer04Sport-Team dabei. Am Ende wurden insgesamt 18.465 Kilometer gesammelt und 3.028 Kilogramm CO2 gespart!
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Der nächste Gegner der U19 von Bayer 04 im DFB-Pokal der Junioren 2026/27 steht fest: Die Leverkusener empfangen in der 2. Runde den FC Carl Zeiss Jena. Das ergab die Auslosung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Dienstagnachmittag, 4. August, auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main.
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Neun Spiele gegen Teams aus neun Ländern, zwei gewonnene Elfmeterschießen und Begegnungen, die weit über den Fußball hinausreichen: Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Inklusionswerkself beim Genuine Cup 2026 im US-amerikanischen Houston eine außergewöhnliche Woche erlebt und Erinnerungen fürs Leben gesammelt. In diesem Jahr waren die Leverkusener als offizieller Vertreter Deutschlands dabei und liefen entsprechend im DFB-Dress auf. Gemeinsam mit 53 Mannschaften aus 53 Nationen setzte Schwarz-Rot einmal mehr ein kraftvolles Zeichen für Inklusion und Teilhabe – und begeisterte mit dem Titelgewinn ihres Turnierabschnitts auch sportlich.
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Das erste öffentliche Training der Werkself im Weimarer Land: Bei strahlendem Sonnenschein absolvierte das Team von Chefcoach Carles Martinez die Trainingseinheit vor zahlreichen Leverkusen-Fans, die sich vor Ort über eine bestens aufgelegte Mannschaft und Brian the Lion freuen durften. Bei bester Laune trainierten Ibrahim Maza, Victor Boniface, Afonso Moreira und Co. und gaben den angereisten Bayer 04-Anhängern nach der Session noch Autogramme und knipsten fleißig Selfies. Schaut bei Werkself-TV hinter die Kulissen der ersten Einheit im Trainingslager.
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