
Hat die beeindruckende Auswärtsserie von Bayer 04 auch nach der Begegnung in der Hauptstadt weiter Bestand? Die Werkself ist inzwischen seit 22 Bundesliga-Duellen in der Fremde unbesiegt (16 Siege, 6 Remis). In der Bundesliga-Historie blieb einzig der FC Bayern München zweimal auswärts länger ungeschlagen (33 Spiele von 2012 bis 2014 und 26 Spiele von 1985 bis 1987). In allen der vergangenen 22 Auswärtspartien erzielte die Werkself mindestens einen Treffer - das ist ebenso laufender Klubrekord.
Unions Cheftrainer Bo Svensson, zuvor unter anderem beim 1. FSV Mainz 05 tätig gewesen, sprach im Vorfeld von einer „großen Aufgabe. Der Deutsche Meister kommt zu uns. Wir wissen natürlich, dass es eine Top-Leistung gegen ein Team mit solch einer Qualität braucht, um überhaupt mithalten zu können. Aber das sind genau die Aufgaben, auf die man sich freut, wenn man in der Bundesliga spielen darf.”
Zudem gibt es jeweils ein Wiedersehen auf dem Platz: Der heutige Unioner Kevin Volland spielte von 2016 bis 2020 bei Bayer 04 und kam auf 140 Pflichtspiele sowie 83 Torbeteiligungen. Sein heutiger Kontrahent Robert Andrich lief vor seinem Wechsel unters Kreuz von 2019 bis 2021 für die Köpenicker auf (66 Pflichtspiele, 15 Torbeteiligungen).
Nach einem sehr guten Saisonstart erlebt der 1. FC Union Berlin gerade eine kleine Durststrecke in der Bundesliga. Die enorm defensivstarken Köpenicker wollen gegen die Werkself vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden, müssen möglicherweise dabei aber auf zwei Leistungsträger verzichten. Diese und alle weiteren Infos zu den Eisernen, die aktuell Tabellenplatz zehn belegen, liefert der ausführliche Gegner-Check.
Die Bayer 04-Fanbetreuung hat für die 2.400 anreisenden Fans - der Gästeblock ist damit ausverkauft - vorab alle Informationen zum Auswärtsspiel zusammengefasst. HIER geht’s zu den Faninfos.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Christian Dingert für das Duell im Stadion An der Alten Försterei angesetzt. Der 44 Jahre alte Schiedsrichter leitete bisher 18 Pflichtspiele mit Beteiligung der Werkself (10 Siege, 3 Remis, 5 Niederlagen). Dingert assistieren heute Benedikt Kempkes und und Florian Heft an den Seitenlinien, als VAR ist Tobias Stieler im Einsatz.
Wie immer steht denjenigen, die nicht vor Ort mit dabei sein können, das Werkself-Radio zur Verfügung. Die Audioübertragung beginnt eine halbe Stunde vor Anpfiff, das Geschehen kommentiert Niko Hartmann.
Außerdem hält euch der Liveticker wie üblich immer auf dem neuesten Stand, sodass ihr von der Begegnung nichts verpasst. Sowohl das Werkself-Radio als auch den Liveticker findet ihr auf bayer04.de sowie in der Bayer 04-App.

Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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Zurück im Ligabetrieb: Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der UEFA Champions League geht es für die Werkself im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags der Saison 2025/26 am Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr) zum 1. FC Heidenheim 1846. Vor dem Duell auf der Ostalb sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Bedeutung der anstehenden Partie sowie die Chancen auf die Qualifikation für die kommende Königsklassen-Spielzeit.
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Ein kurzer Blick auf die Tabelle genügt, um nüchtern festzuhalten: Die Lage ist ernst beim 1. FC Heidenheim. Das Bundesliga-Schlusslicht hat bereits zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und steht sportlich mit dem Rücken zur Wand. Bei noch acht ausstehenden Spielen scheint der Klassenerhalt eine „Mission Impossible“ zu werden. Dennoch sind sie am Schlossberg weit davon entfernt, vor dem Duell mit der Werkself an diesem Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), die weiße Fahne zu hissen. Der Gegner-Check.
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