
Sechs Partien in drei Wettbewerben innerhalb von 21 Tagen stehen für die Werkself bis Jahresende noch auf dem Plan. Angesprochen auf eine mögliche Rotation nach dem überzeugenden 2:0-Sieg bei Manchester City in der UEFA Champions League erklärte Kasper Hjulmand: „Das Programm ist sehr eng, wir brauchen alle Spieler. Daher sind wir froh, dass einige von ihnen Samstag wieder dabei sind und mit frischen Beinen ins Spiel gehen können.“ Zurück im Aufgebot sind die in Manchester gesperrt ausgefallenen Edmond Tapsoba und Robert Andrich sowie Jonas Hofmann und Martin Terrier, die nicht für die Königsklasse gemeldet sind.
Noch fehlen werden neben den langzeitverletzten Exequiel Palacios und Ezequiel Fernández zudem Torhüter Janis Blaswich, Arthur, Lucas Vázquez und Axel Tape. Hjulmand: „Bei Lucas und Axel geht es sehr gut voran. Sie sind voll im Training, vielleicht kehren sie nächste Woche zurück.“
Auch Alejandro Grimaldo war Thema der Pressekonferenz am Freitagmittag. Mit acht Toren und fünf Vorlagen ist der Spanier klubinterner Topscorer. „Er ist sehr wichtig für die Flexibilität der Mannschaft“, sagte Hjulmand. „Wir geben ihm viel Freiheit und diese nutzt er, um die richtigen Räume zu finden und dem Team Struktur zu geben. Ob auf Außen, im Mittelfeld oder als Zehner – er ist ein Topspieler und hat darüber hinaus eine sehr professionelle Einstellung. Und er übernimmt Verantwortung als Führungsspieler.“
Am Samstagabend in der BayArena empfängt der Dritte den Vierten der Bundesliga-Tabelle. Einen Punkt trennen beide Teams. Während die Werkself den zweitbesten Angriff der Liga stellt, reist der BVB mit der zweitbesten Defensive an. „Sie sind eine Top-Mannschaft, das haben sie diese Woche in der Champions League gegen Villarreal (4:0, Anm. d. Red.) wieder gezeigt. Sie sind sehr strukturiert und bringen eine hohe Intensität mit“, so Hjulmand.
Dementsprechend groß ist die Vorfreude des Dänen auf dieses Topspiel: „Wir wollen wieder eine gute Leistung zeigen, unser Spiel spielen, den nächsten Schritt machen und besser und besser werden.“
Auch zu diesem Spiel richtet Bayer 04, inzwischen bereits zum siebten Mal, Sammelstellen für Essens-Spenden vor dem A-Block (Süd-Ost) und vor dem Eingang Nord-West (an der Stelzenautobahn) ein. Dort können Fans ab Stadionöffnung um 16.30 Uhr bis zum Anpfiff Lebensmittel und Hygieneartikel an die Tafel Leverkusen spenden und so in der Vorweihnachtszeit etwas Gutes tun. Alle Infos zur Sammelaktion gibt es HIER.
Außerdem ist, ebenfalls von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, im Umgriff vor Block A3 eine Video-Grußstation aufgebaut. An dieser können Fans der Werkself und der gesamten Bayer 04-Familie ihre Botschaften zum Jahreswechsel mit auf den Weg geben.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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