
„Wir wollen und müssen eine Leistung auf den Platz bringen, die uns einen Sieg bringt“, betonte Kasper Hjulmand eingangs auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. Mit Blick auf die frühen Gegentore in den ersten drei Duellen des Jahres sagte der Däne weiter: „Es wird sehr wichtig sein, besser ins Spiel reinzukommen als zuletzt. Wir wollen Ballbesitz, viele Pässe, Rotation. Aber vielleicht müssen wir in den ersten Minuten etwas anders machen.“
Ein weiteres Thema aus den vergangenen Partien, vor allem aus dem Champions-League-Duell bei Olympiakos Piräus (0:2): die mangelnde Chancenverwertung. Hjulmand auf Nachfrage: „Chancen haben wir uns viele erarbeitet, aber wir müssen sie eben auch nutzen. Das wird morgen für einen Erfolg natürlich sehr wichtig sein. Mit einem Sieg und dann noch einem Sieg (es folgt das UCL-Heimspiel gegen den FC Villarreal, Anm. d. Red.) würde es wieder sehr viel besser aussehen. Wir müssen Charakter zeigen. Und ich bin mir sicher, dass uns das auch gelingt. Wir sind motiviert.“
Wie üblich zum Ende eines Transferfensters hin erkundigten sich die Medienvertreter ebenso nach möglichen personellen Veränderungen. Angesprochen auf die jüngsten Ausfälle von Stammtorhüter Mark Flekken und Offensivakteur Nathan Tella ließ sich Hjulmand allerdings nicht in die Karten schauen: „Unser Kader hat viel Qualität und Talent. Alles weitere bespreche ich wie gewohnt mit Simon (Geschäftsführer Sport Simon Rolfes, Anm. d. Red.).“
Als sicher hingegen vermeldete der 53-Jährige, der neben Flekken und Tella auch auf Edmond Tapsoba und Eliesse Ben Seghir verzichten muss, die Kader-Rückkehr des wiedergenesenen Exequiel Palacios, der erstmals seit Mitte September zum Spieltagsaufgebot zählt. Hjulmand sinnbildlich: „Pala ist ein ‚lion in a cave‘. Er bringt große Emotionen und viel Erfahrung mit. Seine Rückkehr und seine mitreißende Art werden der Mannschaft einen Push geben.“

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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