
„Es ist nochmal ein sehr wichtiges Spiel für uns, wir sind in diesem Jahr noch nicht fertig“, betonte Kasper Hjulmand zu Beginn der Pressekonferenz am Freitagmittag. „Es ist ein super Gegner mit einer offensiven Spielweise. Die typische Red-Bull-Philosophie. Sie haben viel Qualität und sind vor allem zu Hause stark.“ Die Leipziger entschieden alle bisherigen sechs Bundesliga-Saisonpartien in der heimischen Red Bull Arena für sich. Hjulmands Einschätzung: „Es ist ein Fifty-Fifty-Spiel.“
Es war ein ungewohntes, aber willkommenes Wochenprogramm für die Werkself. Erstmals seit Ende September stand keine Partie unter der Woche und auch keine Länderspielphase auf dem Plan. „Wir haben die Tage gut genutzt. Ein intensives Training am Dienstag war neu für uns (lacht)“, so Hjulmand. „Jetzt reisen wir mit großer Vorfreude an und werden alles geben, um die drei Punkte zu holen – und dann ein noch schöneres Weihnachten zu haben. Das ist unser Ziel.“
Die abschließende Spieltags-Pressekonferenz diente auch für ein kurzes Fazit der vergangenen Monate. Hjulmand auf Nachfrage: „Wir sind im Pokal weiter, stehen in der Champions League ganz gut da und sind in der Bundesliga oben dabei.“ Die Tabelle spiele aber aktuell noch keine Rolle: „Die ist dann im Mai wichtig. Aktuell gehen wir von Spiel zu Spiel und wollen immer die drei Punkte holen.“ Bei der letzten Aufgabe im Jahr 2025 wird die Werkself in der Red Bull Arena von 2.300 Bayer 04-Fans unterstützt.
Fehlen werden neben den Afrika-Cup-Teilnehmern der gesperrte Jarell Quansah und der angeschlagene Ernest Poku. Auch Exequiel Palacios muss noch aussetzen, „bei ihm ist es aber ein bisschen besser als erwartet“, so Hjulmand. „Wir freuen uns, dass es bei Pala für den Januar gut aussieht.“
Patrik Schick dagegen wird in den Spieltagskader zurückkehren. Selbiges könnte auch für Lucas Vázquez („Vielleicht ist er dabei“) und Alejandro Grimaldo („Die Hoffnung ist da“) gelten. Ob mit oder ohne das Duo - Hjulmand stellte klar: „Wir haben eine super Mannschaft, einen super Kader.“
Diesem wird Claudio Echeverri ab dem Jahreswechsel nicht mehr angehören, wie der Cheftrainer auf der Pressekonferenz verkündete. Der ausgeliehene Argentinier wird vorzeitig zu seinem Stammklub Manchester City zurückkehren. „Daher ist er morgen auch nicht im Kader“, so Hjulmand, der angesprochen auf mögliche Verstärkungen im Winter abschließend erklärte: „Darüber spreche ich mit Simon (Rolfes, Anm. d. Red.) und dann werden wir es im Januar sehen. Erst einmal wollen wir das Jahr erfolgreich beenden.“

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
Mehr zeigen
Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
Mehr zeigen
Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen