
„Hertha kommt morgen sicherlich nicht nur zum Karnevalfeiern her“, sagte der 46-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitagmittag. „Wir spielen gegen einen Gegner, der genügend Potenzial hat, auch Mannschaften aus der oberen Tabellenregion zu schlagen. Das haben sie gegen uns im Hinspiel (1:2, Anm.) und auch im letzten Spiel des vergangenen Jahres in Leipzig gezeigt (3:2, Anm.). Hertha hat genügend Qualität, um auch hier zu punkten. Pál Dárdai weiß, wie man eine Mannschaft gut einstellt. Und deshalb müssen wir von Anfang bereit sein, wieder alles abzurufen“, so Herrlich, der nach dem Erreichen der Top vier im nationalen Pokalwettbewerb davor warnte, „in einer Wolke zu schweben.“
Unter seiner Regie hat die Werkself nur eines ihrer zehn Heimspiele in der Bundesliga verloren (fünf Siege, vier Remis). Und mit den fünf Heimsiegen hat die Herrlich-Equipe schon nach 21 Spieltagen so viele auf dem Konto wie in der gesamten vergangenen Saison. Das Ziel ist ganz klar, die Bilanz auszubauen – am liebsten sogar mit Saisonsieg Nummer zehn, was wegen des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber dem punktgleich Tabellendritten RB Leipzig gleichzeitig auch die Verteidigung des zweiten Platzes bedeuten dürfte. Von letzterem will sich Herrlich aber nicht blenden lassen: „Wir hatten jetzt durch das Weiterkommen ins Halbfinale eine super Presse und werden da auch immer als Zweiter hingestellt. Aber ich haben vergangene Woche schon gesagt, dass wir eigentlich kein typischer Zweiter sind. Ich habe mir heute ein paar Statistiken durchgelesen und in einer stand, dass es seit Einführung der Drei-Punkte-Regel noch nie so einen schlechten Zweiten, mit so wenigen Punkten gegeben hat.“
Im Kreise der Medienvertreter verriet Herrlich, worauf es ihm bei der morgigen Begegnung besonders ankommt. „Hertha hat fast die Hälfte ihrer 28 Tore nach Standardsituationen gemacht. Da müssen wir hellwach und hoch konzentriert sein, haben das aber bis auf das 0:1 gegen Bayern München in den vergangenen Spielen ganz gut gemacht. Ihre restlichen Tore haben sie viele nach Flanken erzielt. Deshalb wird es ganz wichtig sein, dass vor allem unsere Außenbahnspieler versuchen, Flanken zu verhindern und – falls das nicht gelingt – in der Mitte eine gute Staffelung haben und nahe bei den Gegenspielern sind. Da hat unser Innenverteidiger-Pärchen Jonathan Tah und Sven Bender zuletzt allerdings super Arbeit geleistet.“
Auf die beiden wird er wohl auch gegen die Berliner setzen können, ebenso wie auch wieder auf Julian Baumgartlinger, der nach überstandenem viralen Infekt wieder in den Kader rücken wird. Ohnehin kündigte er an, wieder rotieren zu wollen: „Das haben wir in dieser Saison ja jetzt schon ein paar Mal gemacht und die Spieler, die ins Team gerückt sind, haben immer sofort ihr Potenzial abgerufen. Wir haben einen homogenen Kader verfügen, in dem jeder seinen Teil dazu beitragen möchte.“


Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Frank Schmidt und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags re-live...

Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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