
Als einziger Werkself-Profi stand Julian Brandt in der abgelaufenen Saison in allen 34 Bundesliga-Spielen auf dem Feld: 26 Mal zählte der 22-jährige Offensivspieler zur Startformation, achtmal wurde er eingewechselt (2.334 Minuten). Damit ist die Nummer 10 der Herrlich-Equipe neben Niclas Füllkrug (Hannover, 2.387 Minuten), Thorgan Hazard (Gladbach, 2.946 Minuten) und Andrej Kramaric (Hoffenheim, 2.222 Minuten) einer von nur vier Offensivspielern, die kein Saisonspiel verpasst haben. Auch im DFB-Pokal stand Brandt in allen fünf Begegnungen auf dem Rasen. Respekt, Jule!
Obwohl Julian Brandt keine Begegnung der Werkself in dieser Saison verpasst hat, gibt es aus seiner Mannschaft 04 Teamkollegen, die in der Liga mehr Spielminuten auf dem Feld gestanden haben. Genauer gesagt sind es: Bernd Leno (33 Einsätze, 2.970 Minuten), Kevin Volland (31 Einsätze, 2.599 Minuten), Jonathan Tah (28 Einsätze, 2.426 Minuten) und Sven Bender (29 Einsätze, 2.347 Minuten).
Kevin Volland war mit 14 Toren der beste Torjäger bei der Werkself, gefolgt von Lucas Alario, Leon Bailey und Julian Brandt mit jeweils neun Liga-Treffern. Damit ist Volland gemeinsam mit Mark Uth (Hoffenheim) und Niclas Füllkurg (Hannover) hinter Nils Petersen (Freiburg, 15) der beste deutsche Angreifer. Mit insgesamt 16 Torbeteiligungen (davon 2 Vorlagen) ist Volland auch der Topscorer bei Bayer 04 – gefolgt von Leon Bailey (9 Tore, 6 Vorlagen), Lucas Alario, Julian Brandt (beide 9 Tore, 5 Vorlagen) sowie Kai Havertz (3 Tore, 9 Vorlagen).
Apropos Kai Havertz. Der Top-Vorbereiter der Werkself avancierte am 17. Spieltag mit 18 Jahren und 189 Tagen zum jüngsten Bundesliga-Spieler mit 10 Torvorlagen (seit detaillierter Datenerfassung 2004). Am 30. Spieltag absolvierte die Nummer 29 der Werkself gegen Eintracht Frankfurt (4:1) mit 18 Jahren und 307 Tagen sein 50. Bundesliga-Spiel - noch nie hat ein jüngerer Spieler diese Marke erreicht. In seinen bisherigen 54 Bundesliga-Spielen gelangen Havertz insgesamt sieben Treffer und 15 Torvorlagen – ein phänomenaler Wert für einen Mittelfeldspieler.
Dank 94 Prozent angekommener Zuspiele avancierte Julian Baumgartlinger zum besten Passgeber der gesamten Bundesliga (nur Spieler mit mindestens 500 Pässen). Herzlichen Glückwunsch, „Baumi“. Sein Kompagnon im defensiven Mittelfeld, Charles Aránguiz, hatte mit 2.170 Ballaktionen indes die meisten bei der Werkself (ligaweit Rang 13) – und das bei lediglich 27 Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison. Ach übrigens: „Baumi“ ist mit im Schnitt 12,2 abgespulten Kilometern pro Spiel auch der laufstärkste Spieler der Werkself in dieser Saison. Darüber hinaus wurde der Österreicher in dieser Meisterschaftsrunde in 12 Spielen nicht eingesetzt – die Werkself-Bilanz in diesen 12 Spielen: 1 Sieg, 5 Unentschieden und sechs Niederlagen. Außerdem: Stand die Nummer 15 der Herrlich-Equipe auf dem Platz, erzielten die Schwarz-Roten 20 Treffer (insgesamt: 32) mehr als sie hinten kassiert haben (12 Gegentreffer). Chapeau!!! Achja: Mit Baumgartlinger auf dem Platz kassierte Bayer 04 nur drei Niederlagen.
Leon Bailey gab die meisten Torschüsse bei der Werkself ab (75) und lieferte auch die meisten Torschussvorlagen (61). Mit 136 Torschuss-Beteiligungen liegt er damit ligaweit auf Rang 04 hinter Thorgan Hazard (Gladbach, 149), Robert Lewandowski (FC Bayern, 145) und Andrej Kramaric (Hoffenheim, 137). Übrigens: Wie auch Teamkollege Julian Brandt erzielte der Jamaikaner drei seiner neun Saisonbuden im Anschluss an einen Konter. Ligaweit trafen nur Frankfurts Luka Jovic und Hannovers Niclas Füllkrug häufiger nach Tempogegenstößen (je 4).
Kevin Volland war in dieser sowohl der meistgefoulte Spieler von Bayer 04 (60-mal gefoult, ligaweit der geteilte 9. Rang) als auch der Spieler, der für die Schwarz-Roten die meisten Fouls beging (59, ligaweit der geteilte 8. Rang). Aber: Volland bestritt auch die meisten Zweikämpfe bei der Werkself (698 – ligaweit Rang 11) – das entspricht einem Schnitt von knapp 23 Zweikämpfen pro Partie. Die Nummer 31 der Werkself gewann dabei immerhin 43 Prozent seiner Duelle.
Jonathan Tah ist mit 70,2 Prozent gewonnenen Duellen der beste Zweikämpfer der Werkself. Ligaweit hatte nur Schalkes Naldo (73,6 Prozent) eine bessere Zweikampfquote (nur Spieler mit im Schnitt mindestens vier Zweikämpfen pro Partie). Der 22-Jährige ist sogar der Spieler, der prozentual die meisten Bodenzweikämpfe (71 Prozent) der Saison gewonnen. Neben diesen starken Werten hat die Nummer 4 der Werkself auch noch eine überragende Passquote von 89 Prozent!! Wir sagen: Tip-top-tahdellos!


Melissa Friedrich spricht im Werkself-TV-Interview über die Gründe für die unglückliche 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen gegen die TSG Hoffenheim. Zudem blickt die 28-Jährige auf die anstehende Länderspielpause voraus.
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Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen gegen die TSG Hoffenheim am 19. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Die Bayer 04-Frauen haben einen Rückschlag im Rennen um Bundesliga-Tabellenplatz drei erlitten. Gegen den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim kassierte die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Sonntagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage, ein Elfmeter-Treffer nach zwei Minuten entschied die Partie. Mit nun 32 Punkten und einem Spiel weniger überholten die Gäste vorläufig die Werkself, die bei 31 Punkten verharrt. Vor den verbleibenden sieben Bundesligaspielen geht es nun in eine dreiwöchige Pause, in der Länderspiele anstehen.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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