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23.08.2017Bundesliga

Die dritte Heim-Ouvertüre gegen Hoffenheim

Im dritten Pflichtspiel der Saison präsentiert sich die Werkself erstmals ihrem Heimpublikum: Nach dem Pokalerfolg in Karlsruhe und dem Bundesligastart bei Bayern München trifft Bayer 04 am Samstag, 26. August, um 15.30 Uhr in der BayArena auf die TSG 1899 Hoffenheim.
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Das erste Saisonheimspiel gegen Hoffenheim, da war doch was?! Es ist bereits das dritte Mal, dass Bayer 04 es beim ersten Saison-Auftritt im eigenen Stadion mit dem Team aus dem Kraichgau zu tun bekommt. Erstmals war dies am 15. August 2009 der Fall, ein sehr besonderes Datum in der Leverkusener Vereinsgeschichte. Da nämlich wurde mit der Partie gegen die TSG die umgebaute BayArena eingeweiht. Für die Werkself-Profis war es wie auch für ihre Anhänger ein Festtag: endlich weg aus dem ungeliebten Ausweichquartier in Düsseldorf, das ein halbes Jahr lang die übergangsmäßige Heimstätte gewesen war, endlich wieder Auftritte in der gewohnten eigenen Umgebung!

Die Bayer 04-Elf präsentierte sich in diesem Spiel vor 28.000 Fans gegen die Hoffenheimer von Beginn an als ein stolzer Gastgeber, der nicht vorhatte, sich bei der feierlichen Premiere von den Gästen in die Suppe spucken zu lassen. Dennoch war Geduld nötig. Nachdem das Team von Jupp Heynckes eine ganze Reihe an Möglichkeiten durch Barnetta, Hyypiä oder Kießling vergeben hatte, gelang Stefan Kießling zur Freude des geneigten Publikums in der 67. Minute der Treffer des Tages zum 1:0-Sieg: Renato Augustos Vorlage von der rechten Seite leitete Eren Derdiyok mit der Hacke zu seinem Sturmpartner weiter, der die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Wende durch „Kies“ und Brandt

Das zweite Mal, dass Bayer 04 im ersten Saisonheimspiel auf die TSG traf, war das Auftaktmatch der Spielzeit 2015/16. Auch hier hatte die Werkself das bessere Ende für sich, auch hier war Stefan Kießling entscheidend daran beteiligt. Dem Goalgetter gelang unmittelbar vor der Pause per Abstauber nach einem von Keeper Baumann nach vorn abgewehrten Schuss von Wendell das Tor zum 1:1-Ausgleich. „Kies“ machte seinem Namen als Kraichgauer Schreckgespenst damit mal wieder alle Ehre, es war bereits sein zehnter Einschuss gegen die TSG. Zuvor hatte Steven Zuber die Hoffenheimer bereits nach fünf Minuten in Führung gebrach – übrigens das erste Heim-Gegentor für die Werkself nach 874 Minuten, in denen Bernd Leno seinen Kasten in der BayArena sauber gehalten hatte. Julian Brandt, erst sieben Minuten zuvor ins Spiel gekommen, erzielte in der 71. Minute nach einem Konter und Vorlage von Admir Mehmedi den hochverdienten 2:1-Siegtreffer.

Samstag treffen Bayer 04 und Hoffenheim also zum dritten Mal im ersten Leverkusener Bundesliga-Heimspiel einer Saison aufeinander. Sie darf gern so makellos bleiben, diese Bilanz aus Sicht der Werkself!

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