
Der Neuling aus Sachsen spielt bislang eine überragende Saison, mit klarem Kurs in Richtung Champions League. Am Samstag (15.30 Uhr) wird die Werkself alles daran setzen, beim Tabellenzweiten zu bestehen. Hier gibt’s den Gegnercheck:
Aus dem Stand in den Topbereich der Liga – RB Leipzig spielt als Aufsteiger eine hervorragende Runde und hat sich als erster Verfolger der Bayern etabliert. Nach einer kleinen Schwächeperiode mit nur einem Punkt aus den drei Partien in Bremen (0:3), gegen Wolfsburg (0:1) und in Augsburg (2:2) hat sich das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl wieder konsolidiert und mit den beiden Siegen gegen Darmstadt (4:0) und in Mainz (3:2) wieder in die Erfolgsspur gefunden.
„Klar wollen wir jetzt auch die Champions League schaffen. Die Chance ist da“, sagte Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick kürzlich. So viel Selbstvertrauen darf es dann schon sein bei den aufstrebenden Sachsen. Bei aktuell 15 Punkten Vorsprung auf den Tabellenfünften Köln und nur noch sieben zu absolvierenden Partien scheint RB zumindest der Relegationsplatz vier sicher zu sein. Ob es ohne Umwege sofort in die Königsklasse geht, wird sich im Rennen mit Hoffenheim und Dortmund in den kommenden Wochen weisen.
Die drei Spiele ohne Sieg hatten ein wenig Verunsicherung gebracht, mit den beiden Dreiern gegen Darmstadt und Mainz ist aber wieder der altbekannte Schwung zurück. Allerdings monierte Trainer Hasenhüttl, „dass wir gegen Darmstadt zu viel an Möglichkeiten für den Gegner zugelassen haben“. Die Rückwärtsbewegung jedenfalls scheint noch optimierungsbedürftig zu sein.
Da kann Leipzig jetzt wieder aus dem Vollen schöpfen, was den Trainer natürlich erfreut. „Rechtzeitig vor der heißen Phase der Saison sind alle Spieler zurückgekommen, erstmals seit Wochen habe ich wieder mehrere Optionen“, sagt Hasenhüttl. „Das ist eine sehr angenehme Situation.“ Vor allem die Rückkehr der Korsettstangen Naby Keita, Emil Forsberg und Timo Werner ist enorm wichtig für die Balance im Team. Wie Keita, Nationalspieler Guineas, in Mainz das Tor zum 3:1 erzielte, war überragend. „Ich möchte irgendwann bester Spieler Afrikas werden“, sagte der 22-Jährige kürzlich. Da ist er schon jetzt auf gutem Wege. Jung-Nationalspieler Werner zündete gleich schon wieder nach seiner Einwechslung in Mainz und traf zum 15. Mal in dieser Saison.
Leipzig wird bei Saisonende am 20. Mai etwas zu feiern haben, so viel scheint schon mal gewiss. Was Hasenhüttls Truppe dann in Händen hält, ist noch offen, Platz zwei bis vier sind die Optionen. Das Restprogramm – nach dem Spiel gegen die Werkself noch gegen Freiburg, in Schalke, gegen Ingolstadt, in Berlin, gegen die Bayern und in Frankfurt – legt aber durchaus nahe, dass es RB auf direktem Weg in die Champions League schaffen kann.

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
Mehr zeigen
Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
Mehr zeigen
Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
Mehr zeigen
Welche Faktoren spielen bei der Fanmobilität eine Rolle? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
Mehr zeigen