
Hier der Gegner-Check:
Position
Die Mainzer haben sich mächtig gemausert. Platz sechs in der vergangenen Saison führte dazu, dass der 1. FSV erstmals in seiner 111-jährigen Historie in der Gruppenphase der Europa League dabei ist. Und auch in der aktuellen Bundesliga-Runde sind die Mainzer gut aus den Blöcken gekommen. Dem 1:2 zum Start in Dortmund und einem 4:4 gegen Hoffenheim (nach 4:1-Führung) folgten zwei Auswärtssiege hintereinander: 3:1 in Augsburg und 2:1 in Bremen.
Personal
Die Rheinhessen haben im Sommer drei Korsettstangen verloren: Torhüter Loris Karius, der zum FC Liverpool wechselte, Julian Baumgartlinger, der jetzt das Trikot der Werkself trägt – und nicht zuletzt Manager Christian Heidel, der in den vergangenen Jahren in Mainz mit ruhiger Hand ganz viel bewegt hat, sportlich wie auch beim Bau des neuen Stadions und dem Umbau des Bruchwegs zu einem angesehenen Jugendleistungszentrum. Aber wie schon in den Jahren zuvor, als Okazaki (Leicester City) oder Choupo-Moting und Geis (beide zu Schalke) gingen, wirkt der Verein personell erneut bestens aufgestellt.
Probleme
Die Dreifachbelastung in Bundesliga, Pokal und Europa League ist eine neue Erfahrung für die Mainzer. Da gilt es auf Strecke noch abzuwarten, wie das Team diese Strapazen wegsteckt. Baumgartlinger und Karius als Stützen und Führungsfiguren sind wohl kaum gleichwertig zu ersetzen. Neuzugang José Rodriguez, bei Real Madrid ausgebildet, ist nach seinem schlimmen Foul gegen Augsburgs Dominik Kohr für fünf Spiele gesperrt und fehlt als Alternative im defensiven Mittelfeld.
Potenzial
Besonders gefestigt wirken die Mainzer in der Abwehr, die in der vergangenen Rückrunde mit 19 Gegentoren die drittbeste Defensive der Liga stellte und eingespielt ist mit bewährten Kräften wie Bell, Balogun, Bungert, Brosinski oder Donati, einer von inzwischen drei Ex-Werkself-Profis in Reihen des FSV. Levin Öztunali verstärkt den offensiven Flügel, André Ramalho ist eine Alternative für die Defensive. Das Team besitzt Nehmerqualitäten und drehte in den letzten Minuten in Bremen einen Rückstand noch in einen Sieg. Yunus Malli machte dabei sowohl in Augsburg wie auch Bremen die entscheidenden Tore. Im Angriff ist der bullige Cordoba eine Wucht.
Prognose
Für Trainer Martin Schmidt ist diese Saison mit den Spielen auch auf internationalem Parkett „eine neue Herausforderung“, der sich die Mainzer gerne stellen. „Wir wollen wie im letzten Jahr wieder in den Herzen unserer Fans landen“, hat der Schweizer Coach als Prämisse für diese Spielzeit ausgegeben. Sieht ganz so aus, als sollte das gelingen. Mit seiner Defensivstärke, Lauf- und Kampfbereitschaft sowie effizienten Aktionen in der Offensive ist der FSV für fast jeden Gegner eine schwer zu knackende Nuss.


Ein Tor, zwei Trikots, drei Spieler: In dieser Challenge messen sich die Bayer 04-Profis Christian Kofane, Arthur und Farid Alfa-Ruprecht in ihrer Zielgenauigkeit. Wem gelingt es, aus drei unterschiedlichen Distanzen die meisten Trikot-Treffer zu erzielen? Geschossen wird jeweils zweimal aus 11, 16 und 25 Metern auf das neue Heimtrikot und das neue Auswärtstrikot der Werkself. Jeder Trikot-Treffer gibt einen Punkt. Die Latte ist dabei absolut tabu. Wer den Ball an den Querbalken hämmert, erhält einen Minuspunkt. Arthur, Kofi oder Farid – wer gewinnt die Shootout-Challenge?
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Bayer 04 ist zurück auf dem Rasen! Nach den ersten Trainingseinheiten bestreitet die Werkself am Samstag, 18. Juli, auch ihr erstes Testspiel der laufenden Vorbereitung. Ab 15.30 Uhr geht es in Monheim am Rhein gegen den Oberligisten Sportfreunde Baumberg. Fans, die bei der Partie nicht vor Ort sein können, können das Debüt von Cheftrainer Carles Martínez kostenlos im Livestream auf bayer04.de und in der Bayer 04-App sowie auf Werkself.tv (hier exklusiv für Mitglieder) verfolgen. Einfach einloggen und live dabei sein! Auch alle weiteren Testspiele der Werkself in der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 werden kostenlos im Livestream hinter Login übertragen.
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Der Deutsche Fußball-Bund hat Bayer 04 auch für die Saison 2026/27 offiziell als weibliches Talentförderzentrum anerkannt. Bereits zum 1. Januar 2026 war der Werksklub als solches zertifiziert worden, nun wurde dieser Status erneuert.
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Im Rahmen der Saisonvorbereitung 2026/27 bestreitet die Werkself ihr drittes Testspiel am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk. Werkself-TV zeigt die Partie live und in voller Länge im Stream ab 14.50 Uhr...