
Der FC ist wieder auf Kurs. Vier Spiele mussten die Kölner auf einen Sieg warten – bis zum letzten Freitag. Da gastierte mit Werder Bremen das Team der Stunde in Müngersdorf und musste sich nach einer furiosen Begegnung mit 3:4 geschlagen geben. Klar, dass die Stimmung im Kölner Stadion ausgelassen war, schließlich liegt hat der FC als Tabellensiebter die Möglichkeit, die erste Europapokalteilnahme seit 25 Jahren perfekt zu machen.
So gut die Kölner in dieser Saison als Kollektiv funktionieren; einer überragt: Anthony Modeste. Der Franzose spielt die Saison seines Lebens und hat bereits 25 Tore erzielt – das sind 53 Prozent aller Kölner Treffer. Am Freitag knipste Modeste zweimal und harmonierte mit dem wiedergenesenen Leonardo Bittencourt. Der Shootingstar ist allerdings ein anderer: Lukas Klünter. Quasi über Nacht schlüpfte der Youngster vor einigen Wochen in die Rolle des Marcel-Risse-Vertreters auf der rechten Abwehrseite und ist mittlerweile kaum noch wegzudenken.
Die mannschaftliche Geschlossenheit ist das Faustpfand der Kölner – und das nicht erst seit dieser Saison. Unter Trainer Peter Stöger und Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke hat sich der einstige Zweitligist zum ernstzunehmenden Europapokal-Anwärter entwickelt. Dabei setzten die Verantwortlichen auch auf personelle Konstanz. Viele Spieler sind den Weg von Liga zwei komplett mitgegangen und wollen ihn nun veredeln.
Vieles läuft richtig bei den Kölnern in dieser Saison. Die Europapokalteilnahme könnte aber schon in trockenen Tüchern sein, wenn nicht die Auswärtsschwäche wäre. Seit sechs Spielen hat die Stöger-Equipe auf fremdem Platz nicht mehr gewonnen. Zudem hat die Kölner Hintermannschaft in dieser Saison schon 445 gegnerische Schüsse zugelassen. Zum Vergleich: bei der Werkself sind es gerade 376. Der FC kann froh sein, dass er in Timo Horn und Thomas Kessler zwei starke Torleute hat.
Reicht Platz sieben? Den haben die Kölner momentan inne, doch sie wollen sich nicht darauf verlassen, dass dieser durch einen möglichen DFB-Pokalsieg von Borussia Dortmund für die Europa-League-Qualifikation reicht. „Wir haben noch zwei Spiele bis zum großen Traum“, sagt Bittencourt. Zunächst geht es nach Leverkusen, zum Abschluss kommt Mainz 05 nach Müngersdorf. Zwei heiße Duelle.


Eine beeindruckende Aufholjagd nach der Pause bescherte den Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen im Ulrich-Haberland-Stadion einen 3:2-Heimsieg. Im Werkself-TV-Interview sprechen Doppel-Torschützin Cornelia Kramer und Loreen Bender unter anderem darüber, was in der Halbzeit in der Kabine passierte.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 3:2-Erfolgs der Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen am 6. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.
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Dank einer emotionalen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit haben die Bayer 04-Frauen ihren ersten Heimsieg eingefahren. Gegen den SV Werder Bremen steigerte sich die Werkself nach der Pause deutlich und drehte einen Zwei-Tore-Rückstand in ein 3:2 (0:2). Cornelia Kramer (54., 56.) und Lobke Loonen (81.) erzielten die Treffer, die dem Team von Trainer Roberto Pätzold die ersten Punkte im Ulrich-Haberland-Stadion in der laufenden Bundesliga-Saison bescherten.
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Werkself-TV zeigt die Highlights des 6:0-Erfolgs der Werkself im Trainingsspiel gegen den Drittligisten SC Fortuna Köln...
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Souveräne Vorstellung: In einem Trainingsspiel im Rahmen der Länderspielpause hat Bayer 04 den Drittliga-Aufsteiger SC Fortuna Köln 6:0 besiegt. Martin Terrier und Patrik Schick trafen doppelt, die weiteren Leverkusener Treffer steuerten Nathan Tella und Miguel Gutiérrez bei. Aufgrund der Vorbereitungen im Ulrich-Haberland-Stadion auf die Bundesliga-Heimpartie der Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen am Abend (Anstoß: 18.30 Uhr) hatte das Duell gegen die Domstädter auf dem Trainingsgelände der Werkself stattgefunden.
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