Die Marschroute des Werkself-Cheftrainers gegen den Aufsteiger: an das gute Ergebnis und die gute Leistung beim 1:0-Sieg in Mönchengladbach anknüpfen. „Es war sehr wichtig fürs Team, dass wir dort gewonnen haben. Das hat man unter der Woche auch im Training gemerkt – die Stimmung war gleich eine ganz andere. Jetzt ist es aber wichtig, dass wir genau da weitermachen“, stellte der Niederländer am Freitag klar. Das Ziel: „Auch gegen Bielefeld wollen und müssen wir wieder gewinnen!“ Dafür benötige seine Elf die gleiche Energie und Mannschaftsleistung wie beim Erfolg gegen Borussia.
Gute Nachrichten aus dem schwarz-roten Lazarett: Der zuletzt verletzungsbedingt ausgefallene Sven Bender stand am Freitagvormittag erstmals wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Rasen. Der Abwehr-Routinier könnte somit gegen den DSC ins Aufgebot zurückkehren. Ob auch Florian Wirtz nach seinem positiven Corona-Test bereits wieder eine Option darstellt, ist derweil noch nicht absehbar. Bosz über den Offensiv-Youngster: „Ihm geht es sehr gut, er hatte heute ein Einzeltraining. Nach dem morgigen Abschlusstraining entscheiden wir, ob es bei ihm schon für den Kader am Sonntag reicht.“
Zwei Partien haben die Arminen unter Neu-Coach Frank Kramer bislang bestritten. Der Nachfolger von Uwe Neuhaus trotzte mit den Ostwestfalen zum Auftakt dem 1. FC Union Berlin ein 0:0-Remis ab. Im Nachholspiel am vergangenen Mittwoch unterlag Bielefeld den Gästen aus Bremen dann zwar mit 0:2, zeigte aber vor allem vor der Pause eine ansprechende Leistung.
„Es kann sein, dass bei ihnen durch den neuen Trainer neue Energie drin ist. Ihr Spiel hat sich ein wenig geändert, sie sind ein bisschen geradliniger geworden und spielen schneller nach vorne“, so Bosz. „Allerdings ist es immer noch die gleiche Mannschaft. Wir haben uns ihre Spiele angeschaut und wissen, was auf uns zukommt.“
Im Rahmen der virtuellen Pressekonferenz kamen die Medienvertreter auch auf das Europa-League-Auswärtsspiel bei den Glasgow Rangers (3:1) zu sprechen. Exakt ein Jahr ist das letzte Duell vor vollen Rängen am Freitag inzwischen her. Auch Bosz habe in den vergangenen Tagen das eine oder andere Mal an das Spiel im ausverkauften Ibrox gedacht: „Wir wussten schon vor dem Anpfiff, dass es vielleicht vorerst das letzte vor Zuschauern sein würde. Dieses Jahr ist unheimlich schnell vergangen, mit vielen Spielen – aber eben leider auch ohne unsere Fans. Ich hoffe, dass es bald wieder möglich ist, vor ihnen zu spielen.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: DAZN und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben

Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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