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22.01.2021Bundesliga

Bosz: „Schwierig, gegen Wolfsburg zu gewinnen“

Der Rückrundenauftakt – und damit das nächste Heimspiel – steht bevor: Vier Tage nach dem 2:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund empfängt Bayer 04 am Samstag, 23. Januar (15.30 Uhr – live im Ticker und Werks11 Radio auf bayer04.de und in der Bayer 04-App sowie im TV bei Sky), den VfL Wolfsburg in der BayArena. Zwischen den beiden Klubs ist es bereits das 48. Duell – und auf keinen anderen Verein in der Liga traf der VfL dabei so oft wie auf Bayer 04.

Die Heimbilanz spricht deutlich für Schwarz-Rot: 14 Siege, 6 Unentschieden und 3 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 55:31. Die Statistik liest sich gut, aber dass sich der VfL am Samstag als kein ganz angenehmer Gegner präsentieren dürfte, weiß auch Peter Bosz, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erklärt: „Wolfsburg ist in dieser Saison sehr stabil. Sie treten als Mannschaft sehr gut auf: kompakt, aggressiv, zweikampfstark und schnell. Es ist momentan sehr schwierig, gegen sie zu gewinnen.“

Ein Vorteil für die Werkself dürfte allerdings der positive Ausgang der Partie vom Dienstagabend sein. „Es gibt jedem Spieler Selbstvertrauen, wenn er Spiele gewinnt. Und es gibt noch mehr, wenn man gut gespielt hat und verdient gegen eine Top-Mannschaft wie Dortmund siegt“, weiß der Cheftrainer. Nach einem ruckeligen Start ins neue Jahr sieht der Niederländer seine Mannschaft wieder „auf dem richtigen Weg. Ob wir schon wieder auf dem Niveau sind, wo wir vor dem Bayern-Spiel waren, ist schwierig zu sagen. Doch wir werden spielerisch jede Woche besser.“

Aránguiz schneller „auf höherem Niveau, als erwartet“

Immer besser läuft es auch bei Charles Aránguiz. Der Chilene hatte gegen den BVB nach monatelanger Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf gestanden, wurde in der 69. Minute ausgewechselt. „Nach solch einer langen Pause spürt er die Spielminuten natürlich überall in seinem Körper. Seine Leistung war schon wieder auf einem höheren Niveau, als wir es erwartet hatten.“

Am Donnerstag hatte der Kapitän ein Regenerationstraining, die Freitagseinheit wolle Bosz noch abwarten, um dann zu beurteilen, ob er auf Aránguiz gegen Wolfsburg wieder von Beginn an zählen kann. „Charly ist ein Spieler, der nicht viel Training braucht, um wieder auf ein gewisses Niveau zu kommen. Das liegt daran, dass er kein Sprinter, sondern ein Dauerläufer ist. Das ist eine andere Belastung. Er braucht wahrscheinlich aber noch ein bisschen, bis er wieder 90 Minuten und später dann zweimal pro Woche durchspielen kann.“

Ob die zuletzt angeschlagenen Wendell und Julian Baumgartlinger wieder zur Verfügung stehen, hängt ebenfalls vom Verlauf des Abschlusstrainings ab. Für Exequiel Palacios kommt ein Kadereinsatz derweil noch zu früh. Der Argentinier war nach ersten Individualeinheiten Anfang der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, muss sich aber in Zweikämpfen noch zurückhalten. Sven Bender ist ebenfalls weiterhin keine Option.

„DFB-Urteil ist deutlich“

Auch das am Donnerstag gefällte Urteil des DFB-Sportgerichts gegen Florian Hübner aufgrund der Vorfälle mit Nadiem Amiri beim Spiel der Werkself beim 1. FC Union Berlin kam auf der Pressekonferenz zur Sprache. Hübner wurde wegen „unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Zudem muss der Berliner, der dem rechtkräftigen Urteil bereits zugestimmt hat, eine Geldstrafe von 20.000 Euro zahlen“, so die Erklärung des DFB. „Das Urteil ist deutlich. Der Spieler hat sich entschuldigt, Nadiem hat es akzeptiert. Damit ist die Sache für uns vorbei und wir konzentrieren und jetzt auf das Spiel gegen Wolfsburg“, so Bosz.

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