Die Heimbilanz spricht deutlich für Schwarz-Rot: 14 Siege, 6 Unentschieden und 3 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 55:31. Die Statistik liest sich gut, aber dass sich der VfL am Samstag als kein ganz angenehmer Gegner präsentieren dürfte, weiß auch Peter Bosz, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erklärt: „Wolfsburg ist in dieser Saison sehr stabil. Sie treten als Mannschaft sehr gut auf: kompakt, aggressiv, zweikampfstark und schnell. Es ist momentan sehr schwierig, gegen sie zu gewinnen.“
Ein Vorteil für die Werkself dürfte allerdings der positive Ausgang der Partie vom Dienstagabend sein. „Es gibt jedem Spieler Selbstvertrauen, wenn er Spiele gewinnt. Und es gibt noch mehr, wenn man gut gespielt hat und verdient gegen eine Top-Mannschaft wie Dortmund siegt“, weiß der Cheftrainer. Nach einem ruckeligen Start ins neue Jahr sieht der Niederländer seine Mannschaft wieder „auf dem richtigen Weg. Ob wir schon wieder auf dem Niveau sind, wo wir vor dem Bayern-Spiel waren, ist schwierig zu sagen. Doch wir werden spielerisch jede Woche besser.“
Immer besser läuft es auch bei Charles Aránguiz. Der Chilene hatte gegen den BVB nach monatelanger Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf gestanden, wurde in der 69. Minute ausgewechselt. „Nach solch einer langen Pause spürt er die Spielminuten natürlich überall in seinem Körper. Seine Leistung war schon wieder auf einem höheren Niveau, als wir es erwartet hatten.“
Am Donnerstag hatte der Kapitän ein Regenerationstraining, die Freitagseinheit wolle Bosz noch abwarten, um dann zu beurteilen, ob er auf Aránguiz gegen Wolfsburg wieder von Beginn an zählen kann. „Charly ist ein Spieler, der nicht viel Training braucht, um wieder auf ein gewisses Niveau zu kommen. Das liegt daran, dass er kein Sprinter, sondern ein Dauerläufer ist. Das ist eine andere Belastung. Er braucht wahrscheinlich aber noch ein bisschen, bis er wieder 90 Minuten und später dann zweimal pro Woche durchspielen kann.“
Ob die zuletzt angeschlagenen Wendell und Julian Baumgartlinger wieder zur Verfügung stehen, hängt ebenfalls vom Verlauf des Abschlusstrainings ab. Für Exequiel Palacios kommt ein Kadereinsatz derweil noch zu früh. Der Argentinier war nach ersten Individualeinheiten Anfang der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, muss sich aber in Zweikämpfen noch zurückhalten. Sven Bender ist ebenfalls weiterhin keine Option.
Auch das am Donnerstag gefällte Urteil des DFB-Sportgerichts gegen Florian Hübner aufgrund der Vorfälle mit Nadiem Amiri beim Spiel der Werkself beim 1. FC Union Berlin kam auf der Pressekonferenz zur Sprache. Hübner wurde wegen „unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Zudem muss der Berliner, der dem rechtkräftigen Urteil bereits zugestimmt hat, eine Geldstrafe von 20.000 Euro zahlen“, so die Erklärung des DFB. „Das Urteil ist deutlich. Der Spieler hat sich entschuldigt, Nadiem hat es akzeptiert. Damit ist die Sache für uns vorbei und wir konzentrieren und jetzt auf das Spiel gegen Wolfsburg“, so Bosz.

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Im Hinspiel im Dezember vergangenen Jahres hatte die Werkself gegen RB Leipzig einen zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen 3:1-Sieg gedreht und die ohnehin schon starke Leverkusener Bilanz gegen die Roten Bullen noch weiter aufgebessert. Mit seinem ersten Treffer beim Pflichtspiel-Debüt für Schwarz-Rot machte dabei besonders Montrell Culbreath auf sich aufmerksam. Während der 18-Jährige am Samstagabend sicherlich gerne ein zweites Mal gegen die Leipziger einnetzen würde, kommen die offensivstarken Gäste mit der breiten Brust aus fünf Bundesliga-Siegen in Folge in die BayArena. Dass die Werkself deshalb einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans angewiesen ist, weiß die Nordkurve12 und hat erneut zur „Finally Red“-Aktion im Saison-Endspurt aufgerufen. Die Kurzpässe.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat in dieser Woche gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) die männliche sowie weibliche Top-Auswahl der Bundesligasaison 2025/26 bekanntgegeben. Bayer 04-Stürmerin Vanessa Fudalla steht in der Startelf des Frauen-„Team of the Season“. Bei den Männern wurden Alejandro Grimaldo und Aleix Garcia in den erweiterten Kreis als sogenannte Bench Player gewählt.
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