Am Freitagvormittag hing das Porto-Heimspiel der Werkself noch in den Knochen. „Wir haben die Partie heute Morgen gemeinsam besprochen und müssen es jetzt noch verarbeiten“, so Bosz, der den Startelf-Spielern heute ein lockeres Regenerationstraining auferlegt hatte. „Mit den anderen haben wir ein bisschen mehr gemacht, aber nicht zu viel, denn in zwei Tagen ist ja schon das wichtige Bundesliga-Spiel gegen Augsburg“, erklärte der 56-jährige Cheftrainer auf der Pressekonferenz.
Nach überwundener Erkältung hatte Karim Bellarabi wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und stellt für Sonntag eine Option dar. Auch Moussa Diaby hatte es rechtzeitig aus Paris zur Vormittags-Einheit geschafft, nachdem er gestern kurzfristig zu seiner hochschwangeren Partnerin gereist war. Das Diaby-Baby lässt allerdings noch auf sich warten, sodass der 20-Jährige auch rund um die Augsburg-Partie in Alarmbereitschaft ist. Kevin Volland, der gestern Abend gegen Porto nach einem Zweikampf in der Nachspielzeit humpelnd vom Platz musste, wurde derweil untersucht – auf der MRT-Aufnahme wurden keine strukturellen Verletzungen festgestellt. „Wir müssen schmerzabhängig abwarten, ob es fürs Wochenende reicht“, sagte Bosz.
Ob der Cheftrainer in der Englischen Woche gegen den FC Augsburg, gegen den die Werkself im Fußball-Oberhaus übrigens noch nie verloren hat, personell rotieren wolle, ließ er offen: „Alle Spieler, die uns zur Verfügung stehen, sind eine Option. Wir können verschiedene Systeme spielen, die Varianten sind personal- und gegnerabhängig. Wir sind jedenfalls vorbereitet auf verschiedene Szenarien, je nachdem wie Augsburg auftreten wird.“
Weitere Infos zur Partie:
Zuschauer: 23.500, Tageskassen sind am Spieltag ab 13.30 Uhr geöffnet
TV-Übertragung: Sky
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)


Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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