
„Stuttgart gehört zu den Top-Mannschaften der Liga. Sie spielen sehr schönen Fußball mit einer klaren Idee des Trainers. Wir erwarten ein spannendes Duell am Sonntag. Es wird eine große Herausforderung für beide Mannschaften“, betonte Alonso auf der Pressekonferenz am Freitagmittag.
Die Stuttgarter rangieren derzeit mit 30 Punkten nach 13 Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz und spielen damit bisher ihre zweitbeste Bundesliga-Saison überhaupt. Für besondere Gefahr beim VfB sorgt das Sturm-Duo bestehend aus Serhou Guirassy (16 Tore) und Deniz Undav (acht Tore). Alonso: „Sie spielen bisher eine super Saison, agieren mit Kontrolle und zeigen offensiven Fußball. Es gibt einige Parallelen zu uns, das ist interessant zu sehen. Es ist schön, dass es in der Bundesliga mehrere Mannschaften gibt, die so einen Fußball spielen.“
Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß wird daher oftmals als das Überraschungsteam der Saison gehandelt, auch, weil sie in der vergangenen Spielzeit noch gegen den Abstieg kämpften. In der Relegation rettete sich der VfB damals souverän und gewann gegen den Hamburger SV (Hinspiel 3:0, Rückspiel 3:1). Für Alonso kommt der Leistungsanstieg der Cannstatter allerdings weniger plötzlich: „Die Stuttgarter wissen, was sie machen. Man hat es bereits am Ende der letzten Saison gesehen. Schon da haben sie sehr guten Fußball gespielt. Man kann sehen, dass dort etwas entsteht.“
Bei dem Duell gegen den VfB wird Arthur fehlen. Zu Florian Wirtz, der unter der Wochen beim 3:1-Sieg gegen den SC Paderborn 07 im DFB-Pokal-Achtelfinale einen schmerzhaften Schlag aufs Sprunggelenk abbekam, äußerte sich Alonso wie folgt: „Wir schauen von Tag zu Tag. Es ist keine schwerwiegende Verletzung, aber wir müssen abwarten, ob es bis Sonntag reicht. Ein Tag kann manchmal viel bewirken.“
Auf der letzten Auswärtsreise dieses Kalenderjahres werden erneut 4.000 Bayer 04-Fans die Werkself begleiten. Ohne konkrete Nachfrage von den Medienvertretern nahm sich Alonso noch einmal einen Moment, sich für die anhaltend große Unterstützung zu bedanken: „Es ist wirklich sehr schön, dass so viele Fans immer dabei sind – egal, ob auswärts oder zu Hause. Wir spüren die Begeisterung unter unseren Fans sehr deutlich und sind super dankbar. Wir wollen am Sonntag unsere beste Leistung zeigen und dann hoffentlich noch einmal gemeinsam mit den Fans den nächsten Sieg feiern.“

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
Mehr zeigen
Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
Mehr zeigen
Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen