
„Wir sind froh, dass wir alle wieder zusammen sind nach dieser Pause. Wir haben heute gut trainiert und sind bereit für morgen“, sagte Alonso gleich zu Beginn der Pressekonferenz. Die kurze Vorbereitungszeigt mit der gesamten Mannschaft ist dabei für den Spanier kein Grund zur Sorge. „Das ist nichts Neues für uns. Wir sind auch nach der letzten Länderspielpause gut herausgekommen und haben ein gutes Spiel gegen Hoffenheim gemacht (4:1, Anm. d. Red.). Das wollen wir auch morgen gegen Frankfurt schaffen“, so der 42-Jährige.
Mit Eintracht Frankfurt wartet eine formstarke Mannschaft auf die Werkself. Die SGE ist so gut in eine Saison gestartet wie seit zwölf Jahren nicht mehr und seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Über die Adlerträger sagte Alonso: „Frankfurt ist ein starkes Team und ist in gerade in einer sehr guten Verfassung. Wir erwarten ein intensives Spiel und brauchen unsere beste Leistung. Wir wollen nicht, dass uns nochmal so etwas wie gegen Kiel passiert. Morgen müssen wir wieder eine gute Mentalität und hohe Konzentration zeigen.“
Der Spanier ergänzte: „Es ist immer Raum für Verbesserungen. Wir haben schon einige Male über die Defensive gesprochen. Aber wir wollen nicht nur reden, sondern nun eine Verbesserung auch auf dem Platz zeigen. Morgen ist die Gelegenheit dafür.“
Auf Nachfrage zu Florian Wirtz sagte Alonso: „Flo ist im Kader, wir werden morgen sehen, ob er spielt. Er fühlt sich besser und das ist das Wichtigste.“ Der deutsche Nationalspieler hatte sich in der Länderspielpause im Nations-League-Duell gegen die Niederlande eine Kapselverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen.
Weitere Personalien waren Thema auf der Pressekonferenz. Über Martin Terrier etwa sagte Alonso: „Es ist die erste Station in einem anderem Land für ihn. Wir wollen ihm helfen, sein Potential zu entfalten. Wir sind geduldig und sehr optimistisch. Er gibt immer das Beste und opfert sich auf, das ist sehr schön.“ Zudem sagte Alonso über Patrik Schick: „Er hatte sich nicht perfekt gefühlt vor der Pause und ist daher hiergeblieben. Die Pause hat er gut genutzt, sie tat ihm sehr gut. Wir haben einen intensiven Block vor uns und brauchen wie gewohnt jeden einzelnen Spieler.“
Beim Duell gegen die Eintracht wird die BayArena ausverkauft sein. 3.000 Fans reisen aus Frankfurt an. Das Spiel wird live bei Sky und wie üblich im Werkself-Radio übertragen.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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