
Mit „großer Vorfreude“ erwartet Xabi Alonso die erste Partie vor heimischer Kulisse. Nach dem Weiterkommen gegen den FC Carl Zeiss Jena in der 1. Runde des DFB-Pokals (1:0) am vergangenen Mittwoch äußerte sich der Spanier wie folgt: „Wir wissen, dass wir bisher noch nicht unser höchstes Niveau erreicht haben. Deswegen wollen wir weiterarbeiten. Es ist ein Prozess, dieses Niveau zu erreichen, aber das ist unser Ziel, darauf fokussieren wir uns. Und ich habe Vertrauen, dass wir das auch schaffen werden.“
Alonso erwartet am Samstagabend ein „Topspiel auf Champions-League-Niveau“. Der 42-Jährige sieht in Leipzig einen „sehr guten Gegner mit sehr starker individueller als auch kollektiver Qualität und einem tollen Trainer.“
Alonso kann beim Duell gegen das Team von Leipzig-Chefcoach Marco Rose auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen. Mittelfeldspieler Exequiel Palacios wird noch nicht zur Verfügung stehen. Der Argentinier befindet sich nach wie vor im Aufbautraining. Zudem wird Lukas Hradecky von Matej Kovar zwischen den Pfosten ersetzt. Hradecky habe aufgrund von Krankheit diese Woche noch nicht trainiert und sei noch nicht vollständig fit.
Zudem legte sich Alonso bereits fest, dass Defensivmann Jonathan Tah von Beginn an spielen wird. Auch zu Neuzugang Nordi Mukiele, der morgen erstmals im Kader der Werkself stehen wird, äußerte sich der 42-Jährige positiv: „Natürlich hat er bisher nur zwei Tage mit uns trainiert. Aber er macht seinen sehr guten Eindruck. Er ist mit viel Hunger zu uns gekommen, will Spaß haben und den Fußball genießen. Wir sind sehr zufrieden mit ihm und freuen uns, dass er bei uns ist.“
Auch zum Kader insgesamt äußerte sich der Spanier am Deadline Day: „Spekulationen während der Transferphase sind völlig normal, das ist Fußball. Aber wir sind entspannt. Wir sind zufrieden mit dem Kader. Wir haben auf jeder Position viel Konkurrenz und fokussieren uns daher nur auf uns.“
Der Heimbereich der BayArena wird zur Partie gegen RB Leipzig komplett gefüllt sein. Alonso freut sich demzufolge beim ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison auf eine erneut „große Stimmung“. Aus Sachsen werden 1.000 Fans ins Rheinland reisen.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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