
Beim Blick auf den eng getakteten Spielplan in der aktuellen Phase der Saison sprach Xabi Alonso auf der Pressekonferenz am Freitagmittag von einem „Marathon“, in dem wir „in jedem Spiel ein gutes Ergebnis erzielen wollen“. Um an die Erfolgsserie von 13 Siegen aus 14 Pflichtduellen anzuschließen, brauche es „einen breiten Kader und jeden einzelnen Spieler. Wir haben auch in Sandhausen wieder gesehen, dass uns nichts geschenkt wird und wir den Fokus nie verlieren dürfen.“
Dass Bayer 04 in dieser Saison weiterhin ungeschlagen ist, sei auch dem im Sommer gut verstärkten Kader geschuldet. „Ich bin ein besserer Trainer, wenn ich bessere Spieler habe“, sagte Alonso.
Beim 5:2-Erfolg in Sandhausen am vergangenen Mittwoch wurde Defensivmann Edmond Tapsoba zum Wiederanpfiff ausgewechselt. Der Nationalspieler Burkina Fasos war in der ersten Hälfte unglücklich auf die linke Hand gefallen, sein Einsatz am Samstag gegen Hoffenheim ist aber nicht gefährdet. Zum Schutz wird Tapsoba eine Manschette tragen.
18 Punkte nach neun Spielen hat die TSG Hoffenheim in der Bundesliga eingefahren und verfügt als Tabellensechster bereits über vier Zähler Vorsprung auf die Verfolger. Alonso spricht, bezogen auf die Kraichgauer, von einem „guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. Sie treten kompakt auf und verfügen über einen intelligenten Spielstil. Das ist auch dem Trainer (Pellegrino Matarazzo, Anm. d. Red.) zu verdanken, der gute Arbeit leistet. Es wird ein intensives Spiel.“
Wie beim Pokalduell in Sandhausen wird die Werkself auch in Sinsheim wieder von 3.000 Fans unterstützt, das Gäste-Kontingent ist damit erneut ausgeschöpft. Eine Tageskasse vor Ort gibt es nicht.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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