5:1 in Frankfurt – Werkself siegt souverän

Die Ungeschlagen-Serie geht weiter: Am 32. Bundesliga-Spieltag hat die Werkself 5:1 (2:1) bei Eintracht Frankfurt gewonnen und bleibt damit auch im 48. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage. Nachdem Granit Xhaka in der 12. Minute die Führung erzielte, antwortete die Eintracht durch Hugo Ekitiké mit dem Ausgleich (32.). Durch Treffer von Patrik Schick (44.), Exequiel Palacios (58./FE), Jeremie Frimpong (77.) sowie Victor Boniface (89./FE) machte die Werkself schließlich aber den verdienten Auswärts-Sieg perfekt.
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Cheftrainer Xabi Alonso, der gegen Frankfurt aufgrund einer Gelb-Sperre auf der Tribüne Platz nehmen musste, veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Sieg bei der AS Rom im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Europa League auf acht Positionen: Lediglich Granit Xhaka, Edmond Tapsoba und Robert Andrich begannen erneut. Neu war derweil unter anderem Arthur, der nach über sieben Monaten Verletzungspause erstmals wieder spielte und damit gleichzeitig sein Startelf-Debüt für Schwarz-Rot in einem Pflichtspiel feierte. Gegen mutig agierende Frankfurter war die Werkself vor den 5.600 mitgereisten Bayer 04-Fans wie gewohnt zunächst um Spielkontrolle und Ruhe bemüht. Die Leverkusener probierten es anfangs verstärkt über Nathan Tella auf der rechten Seite.

Xhaka zur FÜhrung, auch Schick trifft

In der 12. Minute aber rollte ein Angriff mal über Arthurs linke Seite. Der Brasilianer gab in die Strafraum-Mitte, wo Robin Koch in den Rückraum klärte. Von Adam Hlozek noch abgeprallt, landete die Kugel dann bei Xhaka, der aus rund 18 Metern abzog und den Ball präzise ins rechte obere Eck legte. Schwarz-Rot setzte die Hausherren daraufhin mit einigen aussichtsreichen Gelegenheiten weiter unter Druck, verpasste allerdings in dieser Phase das 2:0. So vergab Exequiel Palacios etwa eine gute Gelegenheit in der 21. Minute nach einem Querpass von Jonas Hofmann. Nahezu aus dem Nichts musste Schwarz-Rot dann den Ausgleich hinnehmen: Eine Flanke aus dem Halbfeld von Fares Chaibi fand Hugo Ekitiké hinter der Leverkusener Abwehrkette, der Stürmer köpfte daraufhin ins lange Eck zum 1:1 (32.). Nachdem dann Omar Marmoush kurz vor Ende der ersten Halbzeit noch eine hundertprozentige Möglichkeit vergab (42.), köpfte auf der Gegenseite Patrik Schick die Werkself wieder in Front (44.). Der Tscheche wurde von Landsmann Hlozek bedient, nachdem dieser sich stark gegen Tuta durchgesetzt hatte. Kurz danach ging es in die Kabinen.

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Nach Wiederanpfiff startete Frankfurt etwas aktiver und hatte in Person von Chaibi auch die erste gute Chance des zweiten Durchgangs auf dem Fuß. Nach fast einer Stunde mussten die Hausherren einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Tella wurde nach einer Hereingabe von links am zweiten Pfosten von Niels Nkounkou regelwidrig zu Boden gebracht, Schiedsrichter Christian Dingert zeigte daraufhin auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte Palacios anschließend sicher rechts unten zum 3:1 (58.). 

Zwei Joker-Tore, Hlozek mit Assist-Hattrick

Das dritte Gegentor zeigte bei der Eintracht in der Folge keine große Wirkung. Die Frankfurter spielten weiter mutig nach vorne und setzten die Leverkusener unter Druck. Schwarz-Rot lauerte inzwischen vorrangig auf Konter-Möglichkeiten. Und das mit Erfolg: Nach einem Ballgewinn ging es über verschiedene Stationen schnell in Richtung SGE-Tor. Am Ende des Angriffs legte Hlozek von links an den zweiten Pfosten auf den vorher eingewechselten Jeremie Frimpong. Der Niederländer netzte daraufhin sicher zum 4:1 ein (77). Es war die dritte Vorlage von Hlozek in der Partie. Und es sollte nicht der letzte Treffer der Partie sein: Nachdem Ansgar Knauff Frimpong in der Schlussphase im eigenen Sechzehner foulte, gab es erneut Elfmeter für Schwarz-Rot. Diesmal nahm sich der zuvor eingewechselte Victor Boniface der Sache an und versenkte die Kugel in die Tor-Mitte zum 5:1-Endstand (89.).

Frimpong und Kossounou

Ausblick: Rom-Rückspiel, dann in Bochum 

Weiter geht's mit dem Halbfinal-Rückspiel der UEL gegen die AS Rom. Schwarz-Rot empfängt die Italiener am kommenden Donnerstag, 9. Mai (Anstoß: 21 Uhr), in der BayArena. Anschließend steht das vorletzte Bundesliga-Spieltag in dieser Saison an: Die Werkself gastiert am Sonntag, 12. Mai (Anstoß: 19.30 Uhr), beim VfL Bochum im Vonovia Ruhrstadion.

Die Statistik

Frankfurt: Trapp - Tuta, Koch, Pacho, Nkounkou (70. Knauff) - Götze, Skhiri (70. Larsson) - Dina Ebimbe (80. Buta), Chaibi (80. Bahoya), Marmoush, Ekitiké (80. Ferri)

Bayer 04: Hradecky - Kossounou, Andrich (83. Puerta), Tapsoba - Tella (72. Frimpong), Xhaka (72. Tah), Palacios, Arthur (61. Hincapie) - Hofmann, Hlozek - Schick (61. Boniface)

Tore: 0:1 Xhaka (12.), 1:1 Ekitiké (32.), 2:1 Schick (44.), 3:1 Palacios (58./FE), 4:1 Frimpong (77.), 5:1 Boniface (89./FE)

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 58.000 (ausverkauft) im Deutsche Bank Park

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