
Im Vergleich zum 4:0-Erfolg bei Feyenoord Rotterdam nahm Cheftrainer Xabi Alonso fünf Änderungen in der Anfangsformation vor: In der Defensive startete anstelle von Piero Hincapie erstmals in der Bundesliga Teamkollege Jeanuel Belocian, für Jeremie Frimpong fing Neuzugang Nordi Mukiele an, der ebenfalls sein Startelf-Debüt gab. Außerdem begannen Aleix Garcia im Mittelfeld sowie Amine Adli und Patrik Schick in der Offensive. Robert Andrich, Martin Terrier und Victor Boniface nahmen dafür zunächst auf der Bank Platz.
Gegen Wolfsburg erwischte die Werkself einen unglücklichen Start: In der 5. Spielminute flankte Mohammed-Elamine Amoura nach einem Konter von rechts in den Strafraum, Mukiele wollte vor Gegenspieler Tiago Tomas mit der Brust klären, der Ball sprang ihm aber zu weit nach vorn und damit ins eigene Tor - 1:0 für den VfL. Davon unbeeindruckt bestimmten die Hausherren in den Folgeminuten das Geschehen und belohnten sich prompt dafür: Nach einer Ecke - ausgeführt von Alejandro Grimaldo - versuchte es erst Jonathan Tah per Kopf, die Wolfsburger Defensive entschärfte die Situation nicht vollends, sodass die Kugel wieder bei Granit Xhaka landete. Der Mittelfeldakteur sah Florian Wirtz an der Strafraumkante, der per Direktabnahme zum Ausgleich einnetzte (15.). Auch nach dem Treffer zeigten sich die Gastgeber spielfreudig. So ergaben sich für Schick gleich mehrere Großchancen: Erst rutschte der auffällige Stürmer zweimal haarscharf am Spielgerät vorbei (20., 26.).






Nur vier Minuten später eröffnete Torschütze Wirtz mit einem Pass hinter die Wolfsburger Abwehrkette einen stark vorgetragenen Konter, bei dem am Ende Grimaldo den Ball zu Schick zurücklegte, der an der Sechzehner-Kante abzog, aber nicht traf. Besser gelang es Tah nur wenige Augenblicke später nach einem erneuten Eckball von Grimaldo: Der Abwehrspieler stand am zweiten Pfosten bereit und verwandelte zur 2:1-Führung (32.). Der Vorsprung hielt jedoch nicht lang. Denn abermals zeigte sich Schwarz-Rot in der Defensive fehleranfällig, sodass sowohl Sebastian Bornauw ebenfalls per Kopf (37.) als auch Mitspieler Mattias Svanberg aus der Distanz (45.+1) frei abschlossen und den Ball im Tor von Lukas Hradecky unterbrachten. Mit dem 2:3-Rückstand aus Bayer 04-Sicht ging es in die Kabinen.
Zum Wiederanpfiff schickte Alonso mit Frimpong und Hincapie zwei neue frische Kräfte auf den Rasen: Letzterer wurde nach einer von Garcia getretenen Ecke direkt auffällig und bugsierte den Ball per Kopf zum 3:3 in die Maschen (49.). Mit durchgehend über 70 Prozent Ballbesitz agierten Wirtz und Co. offensiv weiter dominant und suchten die Lücke in der Wölfe-Abwehr. Die Gäste waren nun nicht mehr wirklich um noch einen Treffer bemüht und gingen es nun deutlich defensiver an. In einem weiteren Angriff, in dem die Werkself eine sehenswerte Kombination zeigte, bediente beispielsweise Wirtz Teamkollege Schick mit einem Steckpass, der Tscheche verzog seinen Abschluss aber (65.). Gefährlich wurde es wieder in Minute 77 durch den mittlerweile eingewechselten Boniface, der nach einer Drehung einfach mal draufhielt, VfL-Schlussmann Grabara machte sich aber lang. Schwarz-Rot erhöhte in der Schlussphase der vor allem in Durchgang zwei einseitigen Partie weiter den Druck.




Erst traf Xhaka in der 90. Minute den Pfosten, den Lohn für den unermüdlichen Einsatz erntete dann aber Boniface in der dritten Minute der Nachspielzeit. Der Stürmer setzte sich im Getümmel im Strafraum durch und haute den Ball zum verdienten 4:3-Endstand ins Netz (90.+3).
Es folgt eine reguläre Trainingswoche und das Auswärtsduell beim FC Bayern München am Samstag, 28. September, um 18.30 Uhr in der Allianz Arena. Vier Tage später steigt für die Werkself das erste Heimspiel der UEFA Champions League: Dafür empfängt das Team von Xabi Alonso am Dienstag, 1. Oktober (Anstoß: 21 Uhr), den AC Mailand in der BayArena.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky - Tapsoba, Tah, Belocian (46. Hincapie - Mukiele (46. Frimpong), Xhaka, Garcia (79. Palacios), Grimaldo - Adli (56. Terrier), Wirtz - Schick (68. Boniface)
VfL Wolfsburg: Grabara - Fischer, Bornauw, Zesiger, Kaminski - Arnold, Baku (42. Koulierakis), Wimmer (78. Vranckx), Svanberg (78. Özcan), Tomas (78. Gerhardt) - Amoura (90.+1 Vavro)
Tore: 0:1 Mukiele (5./ET), 1:1 Wirtz (15.), 2:1 Tah (32.), 2:2 Bornauw (37.), 2:3 Svanberg (45.+1), 3:3 Hincapie (49.), 4:3 Boniface (90.+3)
Gelbe Karten: Belocian, Grimaldo, Adli, Frimpong - Patrick Hasenhüttl (Co-Trainer Wolfsburg), Tomas, Zesiger
Rote Karte: Gerhardt
Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)
Zuschauer: 29.250 (Heimbereich ausverkauft) in der BayArena

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Frank Schmidt und Kasper Hjulmand...
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Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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