
In Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen Sparta Prag im letzten Spiel der Ligaphase der UEFA Champions League änderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Anfangsformation auf vier Positionen: Für Matej Kovar stand dieses Mal wieder Lukas Hradecky zwischen den Pfosten, vor ihm startete in der Defensive Piero Hincapie anstelle von Nordi Mukiele. Im Mittelfeld fing Aleix Garcia für Exequiel Palacios an und im Angriff begann Victor Boniface für Stürmer-Kollege Patrik Schick.
In der Partie am Sonntagnachmittag ergriffen Florian Wirtz und Co. mit Anpfiff prompt das Spielkommando, die erste Großchance ließ aber zunächst noch auf sich warten. Bis zur 15. Minute: Jeremie Frimpong leitete mittels einer Flanke vom rechten Flügel den Angriff ein, bei dem am Ende Alejandro Grimaldo an der Strafraumkante per Steckpass in die Tiefe Stürmer Boniface bediente. Dieser netzte dann von links aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung ein. Die Situation schien ein Knoten-Löser zu sein, denn nur vier Minuten später war es abermals Frimpong, der von Garcia in den Konter geschickt wurde - dieses Mal machte es der Niederländer selbst und erhöhte eiskalt auf 2:0.






Die Gastgeber präsentieren sich auch nach den frühen Treffern weiter angriffslustig. In der 22. Minute wurde es erneut im TSG-Strafraum gefährlich: Hoffenheims David Jurasek foulte Nathan Tella, Schiedsrichter Braun zeigte daraufhin auf den Punkt. Es schaltete sich jedoch der VAR aufgrund einer vorangegangenen Abseitsstellung Tellas ein, so revidierte der Referee seine Entscheidung. Es war das erste Mal, dass der Schiedsrichter seine Entscheidung mittels Stadiondurchsage übermittelte. Einziger Wermutstropfen beim bis dato souveränen Auftritt von Schwarz-Rot: In der 42. Minute musste Tella verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam erstmals Neuzugang Emiliano Buendía aufs Feld. Wenig später ging es in die Kabinen.
Zum Wiederanpfiff zeigte der Argentinier direkt mal sein Können und setzte sich sehenswert gegen seinen Gegenspieler im Eins-gegen-Eins durch, TSG-Keeper Luca Dante Philipp parierte den Abschluss dann. Der Ball prallte dadurch zurück ins Spiel auf den Fuß vom kurz zuvor eingewechselten Schick, der direkt zur Stelle war und das 3:0 markierte (51.). In der 61. Minute unterlief dann dem bereits verwarnten Grimaldo ein folgenreiches Foul im Duell gegen Marius Bülter, daraufhin stellte der Referee den Spanier mit Gelb-Rot vom Feld. Beim daraus resultierenden Freistoß nutzten die Sinsheimer ihre Überzahl prompt und verkürzten in Person von Gift Orban aus kurzer Distanz zum 1:3. (62.). Alonso stellte daraufhin taktisch um, sodass Buendía wieder vom Feld musste, für ihn kam Neuzugang Mario Hermoso in die Partie.





Die Begegnung war in den restlichen Minuten aufgrund zahlreicher Fouls und Wechsel etwas zerfahren. Dabei gelangen Bayer 04 zwar keine weiteren Gelegenheiten, Tah und Co. verteidigten im Gegenzug aber konsequent, sodass der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. Damit blieb es beim 3:1 für die Werkself.
Auf die Werkself wartet die nächste Englische Woche: Bereits in drei Tagen am kommenden Mittwoch, 5. Februar (Anstoß: 20.45 Uhr), empfangen Hradecky und Co. im Rahmen des Viertelfinals im DFB-Pokal den 1. FC Köln in der BayArena. Am darauffolgenden Wochenende reist der Bayer 04-Tross für den 21. Bundesliga-Spieltag zum VfL Wolfsburg. Anstoß ist am Samstag, 8. Februar, um 15.30 Uhr in Volkswagen Arena.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky – Tapsoba, Tah, Hincapie – Frimpong (83. Arthur), Xhaka, Garcia, Grimaldo – Tella (42. Buendía, 67. Hermoso), Boniface (46. Schick), Wirtz (83. Palacios)
TSG Hoffenheim: Philipp – Jurasek (62. Behrens), Akpoguma, Hranac (73. Mokwa), Chaves – Becker, Geiger (62. Orban) – Bülter (62. N'Soki), Bischof, Hlozek – Yardimci (84. Prass)
Tore: 1:0 Boniface (15.), 2:0 Frimpong (19.), 3:0 Schick (51.), 3:1 Orban (62.)
Gelbe Karten: Tah, Garcia – Geiger, Yardimci, Bischof, Fröhling (Co-Trainer)
Gelb-Rote Karte: Grimaldo
Schiedsrichter: Robin Braun (Wuppertal)
Zuschauende: 29.278 (Heimbereich ausverkauft) in der BayArena

Ein Tor, zwei Trikots, drei Spieler: In dieser Challenge messen sich die Bayer 04-Profis Christian Kofane, Arthur und Farid Alfa-Ruprecht in ihrer Zielgenauigkeit. Wem gelingt es, aus drei unterschiedlichen Distanzen die meisten Trikot-Treffer zu erzielen? Geschossen wird jeweils zweimal aus 11, 16 und 25 Metern auf das neue Heimtrikot und das neue Auswärtstrikot der Werkself. Jeder Trikot-Treffer gibt einen Punkt. Die Latte ist dabei absolut tabu. Wer den Ball an den Querbalken hämmert, erhält einen Minuspunkt. Arthur, Kofi oder Farid – wer gewinnt die Shootout-Challenge?
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Bayer 04 ist zurück auf dem Rasen! Nach den ersten Trainingseinheiten bestreitet die Werkself am Samstag, 18. Juli, auch ihr erstes Testspiel der laufenden Vorbereitung. Ab 15.30 Uhr geht es in Monheim am Rhein gegen den Oberligisten Sportfreunde Baumberg. Fans, die bei der Partie nicht vor Ort sein können, können das Debüt von Cheftrainer Carles Martínez kostenlos im Livestream auf bayer04.de und in der Bayer 04-App sowie auf Werkself.tv (hier exklusiv für Mitglieder) verfolgen. Einfach einloggen und live dabei sein! Auch alle weiteren Testspiele der Werkself in der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 werden kostenlos im Livestream hinter Login übertragen.
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Der Deutsche Fußball-Bund hat Bayer 04 auch für die Saison 2026/27 offiziell als weibliches Talentförderzentrum anerkannt. Bereits zum 1. Januar 2026 war der Werksklub als solches zertifiziert worden, nun wurde dieser Status erneuert.
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Bayer 04 Leverkusen bestreitet in der Saisonvorbereitung 2026/27 ein weiteres Testspiel im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion. Am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr/Stadionöffnung: 13.30 Uhr), empfängt die Werkself den belgischen Fußball-Erstligisten KRC Genk. Tickets für Heimfans sind ab sofort erhältlich.
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Im Rahmen der Saisonvorbereitung 2026/27 bestreitet die Werkself ihr drittes Testspiel am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk. Werkself-TV zeigt die Partie live und in voller Länge im Stream ab 14.50 Uhr...