
Im Vergleich zum 2:2-Remis bei RB Leipzig veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf fünf Positionen, unter anderem begann Matej Kovar anstelle von Lukas Hradecky zwischen den Pfosten. Die Werkself spielte gegen die Tschechen, die noch nicht ins Liga-Jahr 2025 gestartet sind, von Beginn an auf Sieg und baute mächtig Druck auf. Granit Xhaka schloss ein erstes Mal in der 3. Minute ab, anschließend wurde ein Versuch von Jonathan Tah kurz vor der Linie geklärt (9.) und Patrik Schick setzte seinen Kopfball knapp am Ziel vorbei (11.). Der Ball lief fast ausschließlich in der Hälfte Spartas, nur die entscheidende Lücke tat sich für Bayer 04 vorerst nicht auf.
Knapp eine halbe Stunde war gespielt, als Schiedsrichter Georgi Kabakov auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Bulgare sah sich die Videobilder anschließend auf Anraten des VAR jedoch selbst an und nahm dabei zur Kenntnis, dass Prags Jaroslav Zeleny den Ball mit dem Kopf statt mit dem Arm berührt hatte. Diese Entscheidung schüttelten die Leverkusener aber schnell ab - und belohnten sich für den bis dahin hohen Aufwand mit dem mehr als verdienten 1:0. Nach Vorarbeit von Jeremie Frimpong vollendete Florian Wirtz aus zentraler Position abgeklärt ins linke Eck (32.). Nun war die Werkself in der Live-Tabelle bis auf Platz sechs vorgerückt! In der Nachspielzeit vereitelte Sparta-Keeper Peter Vindahl noch sehenswert einen weiteren Treffer durch Alejandro Grimaldo, dann ging es in die Kabinen.







Die ersten beiden Chancen des zweiten Durchgangs ergaben sich für Prags auffälligsten Mann Victor Olatunji (50., 51.). In der Folge nahm der deutsche Doublesieger wieder das Heft des Handelns in die Hand - und traf zum so wichtigen 2:0! Nach 64 Minuten trat Grimaldo zum Freistoß an, den Flatterball konnte Sparta-Keeper Vindahl nur nach vorne abblocken. Dort stand Nathan Tella bereit und schob per Abstauber ein. Nun war die Werkself, die in der Live-Tabelle weiterhin Platz sechs innehatte, ein Stück weit auf Sicherheit bedacht. Der deutsche Doublesieger ließ nichts mehr anbrennen und sicherte den hochverdienten 2:0-Heimsieg.







Somit ist klar: Bayer 04 gehört auch nach diesem letzten Spieltag der Ligaphase als Tabellensechster zu den Top Acht und hat sich damit direkt für das Achtelfinale der Königsklasse qualifiziert! Die Runde der letzten 16 Teams wird, wie aus dem Vorgänger-Modus der UCL gewohnt, in Hin- (4./5. März) und Rückspiel (11./12. März) ausgetragen, wobei das Rückspiel in der BayArena stattfindet. Den Gegner erfährt die Werkself in der Achtelfinal-Auslosung am Freitag, 21. Februar.
Auch die kommenden beiden Pflichtspiele bestreitet die Werkself in der BayArena. Erst ist am Sonntag, 2. Februar (Anstoß: 17.30 Uhr), in der Bundesliga die TSG Hoffenheim zu Gast. Dann geht es am Mittwoch, 5. Februar, um 20.45 Uhr im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Köln.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Kovar - Mukiele, Tah, Tapsoba - Frimpong (88. Arthur), Palacios (83. Garcia), Xhaka, Grimaldo - Wirtz (90. Hofmann), Tella (83. Andrich) - Schick (90. Stepanov)
Sparta Prag: Vindahl - Vitik, Sevinsky, Sörensen - Wiesner (85. Suchomel), Sadilek, Kairinen, Zeleny (90.+3 Krasniqi) - Laci (85. Danek) - Olatunji (67. Haraslin), Birmancevic (90.+3 Penxa)
Tore: 1:0 Wirtz (32.), 2:0 Tella (64.)
Gelbe Karten: Xhaka, Andrich - Birmancevic, Olatunji
Schiedsrichter: Georgi Kabakov (Bulgarien)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena


Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.
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Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.
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