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31.01.2026Bundesliga

3:1 gegen Frankfurt – Effiziente Werkself hält Eintracht auf Abstand

Mit einem 3:1 bei Eintracht Frankfurt hat Bayer 04 den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel in Folge eingefahren. Dank einer starken Chancenverwertung sorgten Arthur (26.) und Malik Tillman (33.) am 20. Bundesliga-Spieltag für die 2:0-Pausenführung. Nach dem Anschlusstreffer der SGE durch Robin Koch (50.) hielt Schwarz-Rot den Frankfurter Angriffen tapfer stand, bevor Aleix Garcia in der Nachspielzeit für die seit Ellyes Skhiris Gelb-Roter Karte (70.) in Überzahl spielende Werkself zur Entscheidung traf (90.+3).
Werkself beim Torjubel

Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte für das Gastspiel bei der Eintracht im Vergleich zum Play-off-Einzug in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal (3:0) vier Startelf-Änderungen vorgenommen. Für den gelbgesperrten Loïc Badé kehrte Edmond Tapsoba in die Anfangsformation zurück. Er kam zu seinem 250. Bundesligaspiel für Bayer 04. Arthur, Martin Terrier und Christian Kofane ersetzten Lucas Vázquez, den angeschlagen nicht mitgereisten Ibrahim Maza und Patrik Schick. Schon in den ersten Minuten übernahm Schwarz-Rot – an diesem Tag in Cyanblau – mit sicherem Passspiel die Kontrolle und brachte die SGE gegen den Ball durch hohes Pressing gleich mehrmals in Bedrängnis. 

Arthur und Tillman besorgen Pausenführung

Die erste nennenswerte Duftmarke folgte dann in Minute 17 durch einen Fernschuss von Jarell Quansah. Und schon die zweite Chance saß: Arthur, auf der rechten Schiene aktiv, kombinierte sich mit Alejandro Grimaldo herrlich in den Frankfurter Strafraum und erzielte mit seinem ersten Bundesliga-Tor die Werkself-Führung (26.). In seinem 50. Spiel im deutschen Fußball-Oberhaus wurde anschließend auch der bis dato beschäftigungslose Janis Blaswich erstmals durch Rasmus Kristensen geprüft (32.) – bevor die Leverkusener erneut zuschlugen. Kofane legte eine abgefälschte Grimaldo-Flanke auf Malik Tillman zurück, woraufhin der US-Nationalspieler zum dritten Mal im zweiten Spiel traf (33.). Eine disziplinierte Defensivleistung von Schwarz-Rot hielt das 2:0 bis zum Pausenpfiff.

Arthur

 Werkself in Überzahl – Garcia entscheidet

Kurz nach Wiederanpfiff musste Blaswich dann zum ersten Mal im dritten Bundesliga-Einsatz für Schwarz-Rot hinter sich greifen. Robin Koch hatte eine Hereingabe im zweiten Anlauf zum Frankfurter Anschluss verwertet (50.). Die Antwort der Werkself ließ nicht lange auf sich warten, Ezequiel Fernández verzog aber von der Strafraumgrenze leicht (56.). Gegen aufgepeitschte Adlerträger kämpfte Bayer 04 nun tapfer an und war ab Minute 70 in Überzahl. Eintracht-Akteur Ellyes Skhiri hatte – nur wenige Augenblicke nach einem groben Foul an Arthur – im Mittelfeld Kofane von den Beinen geholt und sah dafür die Ampelkarte.

Mit einem Mann mehr agierten die Leverkusener inzwischen wieder dominanter, spielten aber keinen der vielen aussichtsreichen Konter konsequent zu Ende. So musste in Minute 87 einmal mehr der aufmerksame Blaswich die Führung festhalten. Für die späte Entscheidung und erleichterte Werkself-Mienen sorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit der emsige Aleix Garcia, der über links vom eingewechselten Ernest Poku in Szene gesetzt wurde und zum 3:1-Endstand einnetzte.

Martin Terrier

Ausblick: Flutlicht-Heimspiel im DFB-Pokal

Weiter geht's für die Werkself bereits am kommenden Dienstag, 3. Februar (Anstoß: 20.45 Uhr). Dann ist in der BayArena der FC St. Pauli zum Viertelfinale im DFB-Pokal zu Gast. In der Bundesliga sind die Leverkusener am darauffolgenden Samstag, 7. Februar, um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach gefragt.

Die Highlights:

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Die Statistik:

Frankfurt: Kaua Santos - Amenda, Koch, Theate - Kristensen, Skhiri, Larsson (57. Hojlund), Brown (84. Bahoya) - Doan (69. Amaimouni-Echghouyab), Götze (69. Knauff) - Kalimuendo

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Arthur, Fernández (64. Palacios), Garcia, Grimaldo - Tillman (82. Poku), Terrier (64. Hofmann) - Kofane (72. Schick)

Tore: 0:1 Arthur (26.), 0:2 Tillman (33.), 1:2 Koch (50.), 1:3 Garcia (90.+3)

Gelbe Karten: Kristensen - Grimaldo

Gelb-Rote Karte: Skhiri

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)

Zuschauer: 59.000 im Deutsche Bank Park

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