
Im Vergleich zum 1:1-Remis bei Stade Brest in der UEFA Champions League veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf sieben Positionen. Einzig Jonathan Tah, Piero Hincapie, Alejandro Grimaldo und Florian Wirtz begannen erneut. Das Flutlichtspiel im ausverkauften Weserstadion bot vom Anpfiff weg viel Tempo und Torgefahr, die ersten Chancen boten sich Bremens Marvin Ducksch (1.) und Victor Boniface (3.). Zwei weitere gute Gelegenheiten von Ducksch vereitelte Lukas Hradecky stark (14., 19.).
Und während der Mittelstürmer des SVW auf der einen Seite vergab, schlug der Mittelstürmer des SVB auf der anderen Seite eiskalt zu: Nach einer präzisen Hereingabe von Jeremie Frimpong behauptete sich Boniface im Zentrum und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Werkself ein (30.). In der Folge agierten die Gäste mit Bedacht, vermieden großes Risiko - und nahmen den knappen Vorsprung so mit in die Kabine.







Die erste Möglichkeit nach dem Wiederanpfiff bot sich dem bis dahin einzigen Torschützen des Tages, dieses Mal fand Boniface aber seinen Meister in SVW-Keeper Michael Zetterer (56.). Ansonsten spielten sich die ersten 20 Minuten in Hälfte zwei vorwiegend im Mittelfeld ab, ehe Ducksch zwei Warnschüsse für die Bremer abgab (67., 70.). Kurz darauf gelang dem 30-Jährigen dann doch der Treffer - per Kopf und entgegen der Laufrichtung Hradeckys in Minute 75.







Das 1:1 blieb allerdings nur von kurzer Dauer: Ein Eigentor von Felix Agu in der 78. Minute bescherte der Werkself den erneuten Vorsprung - 2:1! Alonso entschied sich in der Folge für eine weitere Absicherung im defensiven Mittelfeldzentrum und brachte Aleix Garcia aufs Feld (82.). Wirtz verpasste in der Schlussphase mit seinem Pfostenschuss die vermeintliche Entscheidung (84.). So setzte der SVW den Schlusspunkt, Romano Schmid glich in der 90. Minute zum 2:2-Endstand aus.
Über die Königsklasse und die Bundesliga in den DFB-Pokal: Am kommenden Dienstag, 29. Oktober (Anstoß: 18 Uhr), empfängt die Werkself den Zweitligisten SV 07 Elversberg im Rahmen der 2. Pokal-Runde in der BayArena. Wiederum nur drei Tage später gastiert dann der VfB Stuttgart in Leverkusen. Anpfiff des Bundesliga-Spitzenspiels ist am Freitag, 1. November, um 20.30 Uhr.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Werder Bremen: Zetterer - Malatini (86. Topp), Friedl, Pieper (82. Jung) - Weiser, Bittencourt (68. Njinmah), Lynen, Agu (82. Köhn) - Grüll (82. Burke), Schmid - Ducksch
Bayer 04: Hradecky - Tapsoba, Tah, Hincapie - Frimpong, Xhaka, Andrich, Grimaldo - Wirtz, Terrier (82. Garcia) - Boniface (70. Schick)
Tore: 0:1 Boniface (30.), 1:1 Ducksch (74.), 1:2 Agu (78./Eigentor), 2:2 Schmid (90.)
Gelbe Karten: Weiser - Hincapie
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)
Zuschauer: 42.100 (ausverkauft) im Weserstadion

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den slowenischen Meister NK Celje in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum freien Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel ebenfalls zum Heimbereich.
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„Diaby! Diaby! Diaby!“ hallte es nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Union Berlin lautstark durch die BayArena, als die Werkself vor der Nordkurve geschlossen zum Feiern antanzte. Kapitän Edmond Tapsoba schob seinen neuen – und alten – Teamkollegen dabei leicht nach vorn in die erste Reihe, direkt vor die Kurve. Der Bayer 04-Rückkehrer bedankte sich gewohnt bescheiden, dafür mit einem umso breiteren Lächeln im Gesicht, bei den Fans. Sie hatten auch in den 90 Minuten zuvor ihren großen Anteil am gelungenen ersten Bundesliga-Nachmittag der neuen Saison in der BayArena.
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