
Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen AC Mailand in der UEFA Champions League veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf drei Positionen: Robert Andrich, Exequiel Palacios bei seinem ersten Startelf-Einsatz in dieser Saison und Jonas Hofmann ersetzten Piero Hincapie, Aleix Garcia und Amine Adli (alle Bank).
Die Werkself erwischte in den Sondertrikots anlässlich des 120-jährigen Jubiläums einen Auftakt nach Maß: Bereits in der vierten Minute vollendete Victor Boniface aus spitzem Winkel nach Vorarbeit von Geburtstagskind Palacios zur 1:0-Führung. Kurz darauf verhinderte Holstein-Keeper Timon Weiner einen Turbo-Doppelpack von Boniface sehenswert (6.). Der zweite Leverkusener Streich folgte dennoch prompt: Hofmann erhöhte - erneut auf Vorlage von Palacios - auf 2:0 (8.). Der Deutsche Meister und Pokalsieger bestimmte das Geschehen, die Gäste aus Schleswig-Holstein steckten trotz des Rückstands aber keinesfalls auf. Alejandro Grimaldo (20.) und Andrich (21.) hatten weitere Gelegenheiten für Bayer 04 auf dem Fuß bzw. Kopf, zudem zählte ein Einschuss von Boniface nach 26 Minuten wegen einer vorausgegangenen Abseitsposition nicht. Mit der letzten Aktion in Hälfte eins verkürzten die Störche in Folge eines Eckballs durch Max Geschwill per Kopf auf 1:2, dann war Pause.







Nach dem Seitenwechsel preschten die Hausherren auf Treffer Nummer drei, erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Auch die Gäste kamen immer wieder nach vorn, vor allem durch Tempogegenstöße. Und den Störchen gelang überraschend der Ausgleich: Jeremie Frimpong holte Armin Gigovic im eigenen Strafraum von den Beinen, der eingewechselte Jann-Fiete Arp traf vom Punkt zum 2:2 (70.). Nur drei Minuten später verhinderte Lukas Hradecky Tor Nummer drei Kiels durch Benedikt Pichler mit einer starken Parade. In der Folge lief die Werkself kontinuierlich an, wollte die drei Punkte am Tag des zweijährigen Jubiläums von Cheftrainer Alonso unbedingt. Ein weiterer Treffer blieb ihnen jedoch verwehrt.







Für zahlreiche Werkself-Profis geht es nun auf Länderspielreise. Im Anschluss tritt der deutsche Meister dann erneut in der BayArena an: Am Samstag, 19. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr), heißt der Gegner Eintracht Frankfurt.
Die Highlights:
Ja, ich möchte Videos angezeigt bekommen.
Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky - Tah, Andrich (70. Hincapie), Tapsoba - Frimpong (77. Adli), Xhaka, Palacios (70. Garcia), Grimaldo - Hofmann (60. Terrier), Wirtz - Boniface (70. Schick)
Holstein Kiel: Weiner - Ivezic, Erras, Geschwill - Becker, Holtby (85. Remberg), Knudsen, Gigovic (70. Schulz), Porath (85. Komenda) - Skrzybski (46. Pichler), Machino (46. Arp)
Tore: 1:0 Boniface (4.), 2:0 Hofmann (8.), 2:1 Geschwill (45.+5), 2:2 Arp (70./FE)
Gelbe Karten: Frimpong, Tah - Knudsen, Weiner
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen im Allgäu)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Vier Bayer 04-Profis sind bei der 35. Auflage des Afrika-Cup im Einsatz, die vom 21. Dezember bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen wird: Eliesse Ben Seghir für die Gastgeber, Edmond Tapsoba mit Burkina Faso, Ibrahim Maza für Algerien und Christian Kofane mit Kamerun. Der Ticker zu den Partien der Werkself-Akteure...
Mehr zeigen
In ihrer Debüt-Saison 2024/25 avancierte Cornelia Kramer auf Anhieb zur Top-Torjägerin der Bayer 04-Frauen. Zum Start in die neue Spielzeit wurde die dänische Nationalstürmerin dann aber von einer Verletzung ausgebremst. Rechtzeitig zum Jahresendspurt ist sie nun wieder fit - und verlängerte nun ihren Vertrag vorzeitig bis 2027. Im Interview spricht die 23-Jährige über die Gründe für ihre Entscheidung und blickt voraus.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen
Nach der Nominierung für das „Bundesliga Goal of the Year“ 2025 steht der wunderschöne Treffer von Martin Terrier zum 1:0 gegen den 1. FC Köln nun auch zur Auswahl für das „Tor des Monats“ Dezember 2025 der ARD-Sportschau. Bayer 04-Fans können noch bis 10. Januar, 19 Uhr, für den französischen Angreifer abstimmen.
Mehr zeigen