
Im Vergleich zum 1:1-Remis beim FC Bayern München rotierte Cheftrainer Xabi Alonso für das UEFA-Champions-League-Spiel gegen die AC Mailand auf zwei Positionen: Für Robert Andrich besetzte Aleix Garcia die Doppel-Sechs neben Granit Xhaka, in der Offensive begann Amine Adli anstelle von Martin Terrier. In die Partie startete die Werkself spielfreudig und mit der ersten Chance bereits nach zweieinhalb Minuten: Ein sehenswerter Vorstoß über Florian Wirtz und Adli landete links bei Victor Boniface, der in die Mitte zog und erstmals an diesem Abend AC-Keeper Mike Maignan prüfte. Per Kopfball versuchte es nur wenige Sekunden später auch Piero Hincapie (3.). Defensiv agierte die Werkself derweil konzentriert und unterband beispielsweise Konter-Möglichkeiten der Gäste frühzeitig.
In der Folge spielten die Leverkusener immer dominanter auf. Geduldig suchten sie die Lücke im Mailänder Abwehrverbund und probierten es dafür auch immer wieder mal mit Seitenverlagerungen. So etwa in der 21. Minute, als Garcia mit einem langen Ball Jeremie Frimpong bediente. Der Niederländer gab anschließend in die Mitte zu Boniface, der sogar zur vermeintlichen Führung einschob - der Jubel hielt allerdings nicht lang, da Frimpong zuvor beim Zuspiel von Garcia im Abseits gestanden hatte (21.). Unbeirrt spielte die Werkself weiter munter nach vorn und verbuchte die nächsten Abschlüsse, darunter zwei von Frimpong (28., 38.). Auf der Gegenseite hatte der pfeilschnelle Christian Pulisic die erste Mailänder Chance in der 39. Minute - keine Gefahr allerdings für Kapitän Lukas Hradecky. Wenig später pfiff der Unparteiische zur Pause.





Die zweite Hälfte wurde von einer hochkarätigen Chance der Werkself eröffnet: Florian Wirtz ließ in der 49. Minute AC-Verteidiger Fikayo Tomori aussteigen und scheiterte danach knapp an Mike Maignan. Dann aber belohnte sich Schwarz-Rot endlich für den starken Auftritt: Mit einem herausragenden Steckpass bediente Garcia den in den Strafraum einlaufenden Alejandro Grimaldo, der daraufhin mit der Hacke zu Frimpong ablegte. Den Abschluss des Niederländers wehrte Maignan zur Seite ab, wo der eiskalte Boniface einnetzte (51.). Kurz darauf vereitelte Hradecky auf der Gegenseite den Ausgleich durch Tijjani Reijnders mit einer starken Arm-Abwehr (56.).
Die Werkself zog sich in der Folge etwas zurück, sodass die Rossoneri häufiger in die Leverkusener Hälfte eindrangen und Offensivaktionen verbuchten. Bei den Chancen von Youssouf Fofana und des zuvor eingewechselten Alvaro Morata war Hradecky aber zur Stelle. Auch Alonso tauschte Mitte der ersten Hälfte und brachte Andrich und Terrier für Garcia und Boniface. Auf den Wechsel folgte eine hochkarätige Chance für Frimpong, die aber ungenutzt blieb (76.). Ein Fernschuss von Theo Hernandez wurde dann wiederum auf der Gegenseite gefährlich und sprang an die Latte, den Kopfball-Versuch danach setzte Morata hauchdünn daneben (83.). Bis zum Abpfiff verteidigen die Leverkusener die knappe, aber verdiente Führung weiter gegen immer forscher werdende Italiener, sodass es beim 1:0-Erfolg im ersten Heimspiel dieser Champions-League-Saison blieb.





Weiter geht es für die Werkself mit dem 6. Bundesliga-Spieltag gegen Aufsteiger Holstein Kiel. Das Spiel gegen den Erstliga-Neuling wird am kommenden Samstag, 5. Oktober, um 15.30 Uhr in der BayArena angepfiffen. Anschließend geht es für Schwarz-Rot in die zweite Länderspielphase dieser Saison.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky - Tapsoba, Tah, Hincapie, Grimaldo (88. Belocian) - Xhaka, Garcia (75. Andrich) - Frimpong, Wirtz (88. Tella), Adli (82. Palacios) - Boniface (75. Terrier)
AC Mailand: Maignan - Emerson Royal, Tomori, Gabbia, Hernandez - Fofana, Reijnders, Loftus-Cheek - Pulisic (69. Chukwueze), Leao - Abraham (62. Morata)
Tor: 1:0 Boniface (51.)
Gelbe Karten: Garcia, Frimpong - Morata, Chukwueze
Schiedsrichter: Sandro Schärer (Schweiz)
Zuschauer: 30.210 in der BayArena (ausverkauft)


Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Frank Schmidt und Kasper Hjulmand...
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Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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