
Im Vergleich zum überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen RB Leipzig hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf einer Position verändert: Christian Kofane ersetzte Nathan Tella, der wegen muskulärer Probleme nicht zum Kader zählte. Die Begegnung, die in den vergangenen Jahren so häufig zu den spektakulärsten in der Bundesliga gehört hatte, versprach direkt wieder Tempo, Intensität - und Tore!
Nicht einmal eine Minute war gespielt, da eroberte Ibrahim Maza die Kugel und schickte Kofane mit dem Ball in Richtung Stuttgarter Strafraum. Der Kameruner legte nochmal links raus auf den mitgelaufenen Aleix Garcia - und der versenkte die Kugel trocken im kurzen Eck zur 1:0-Führung (1.)! Es ging ebenso turbulent weiter, nur vier Minuten später glich VfB-Angreifer Ermedin Demirovic aus halbrechter Position zum 1:1 aus. Die nächste Aktion gehörte wieder den Leverkusenern durch einen Fernschuss Mazas (17.). Auf der Gegenseite verhinderte Edmond Tapsoba mit einer starken Rettungstat gegen Demirovic den Rückstand (24.). Es blieb auch nach den zwei frühen Treffern munter. Erneut Demirovic für Stuttgart (27.) und Kofane per Kopfball für die Werkself (32.) hatten weitere Gelegenheiten.







Bis in die Zusatzzeit von Hälfte eins hinein sah es nach einem 1:1-Remis zur Pause aus, doch dann zeigte Schiedsrichter Robert Schröder nach Hinweis des VAR und eigener Ansicht der Videobilder auf den Punkt. Ein Einsteigen von Tapsoba gegen Demirovic im eigenen Strafraum war als regelwidrig eingestuft worden, Maximilian Mittelstädt verwandelte sicher zum 2:1 aus Stuttgarter Sicht (45.+7).
Wie diese Partie nach Wiederanpfiff weiterging? Natürlich ebenso ereignisreich: Demirovic hatte in Minute 46 getroffen, sein VfB-Teamkollege Deniz Undav zuvor allerdings im Abseits gestanden - weiter 1:2 aus Leverkusener Sicht. In dieser Phase dominierten die Schwaben das Geschehen. Jarell Quansah rettete per Kopf (54.), Flekken noch gerade so mit der rechten Hand (57.). Der VfB marschierte weiter und belohnte sich in Minute 58 mit dem 3:1 durch Undav, der eine Hereingabe von rechts direkt vollendete. In der Folge gestaltete sich das Duell wieder ausgeglichener, auch wenn die Werkself nur selten in den Stuttgarter Strafraum eindringen konnte. So blieb es beim 1:3 aus Sicht von Bayer 04, das dadurch Rang vier verlor.







Das letzte Spiel der Bundesligasaison 2025/26 bestreitet die Werkself in der heimischen BayArena. Anstoß der ausverkauften Partie gegen den Aufsteiger Hamburger SV ist am Samstag, 16. Mai, um 15.30 Uhr - wie gewohnt am 34. Spieltag parallel zu allen anderen Begegnungen.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Stuttgart: Nübel - Nartey (78. El Khannouss), Hendriks, Chabot, Mittelstädt (78. Jaquez) - Leweling (87. Vagnoman), Undav (72. Tomas), Führich (87. Assignon) - Demirovic
Bayer 04: Flekken - Quansah (86. Ben Seghir), Andrich, Tapsoba - Culbreath (65. Arthur), Palacios, Garcia (65. Tillman), Grimaldo - Kofane (78. Poku), Maza - Schick
Tore: 0:1 Garcia (1.), 1:1 Demirovic (6.), 2:1 Mittelstädt (45.+7/Foulelfmeter), 3:1 Undav (58.)
Gelbe Karten: Führich, Tomas - Palacios
Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)
Zuschauer: 60.000 (ausverkauft) in der MHP Arena

Vier Spiele, vier Siege – am Wochenende zeigte sich der Nachwuchs von Bayer 04 einmal mehr makellos. Unter anderem sicherten sich die U19-Juniorinnen am WDFV U19-Juniorinnen-Finaltag mit einem 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach Platz vier, während die U12-Junioren beim 10:3-Testspiel-Erfolg über die Fohlen in Torlaune verfielen. Das Nachwuchs-Resultate im Überblick.
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Die dienstälteste Spielerin der Bayer 04-Frauen geht in ihre elfte Saison unterm Kreuz! Im Interview mit Werkself-TV spricht Melissa Friedrich über die Gründe für ihre erneute Vertragsverlängerung, erklärt, was ihr der Klub bedeutet und blickt auf die kommenden Herausforderungen voraus.
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Innenverteidigerin Melissa Friedrich bleibt Bayer 04 ein weiteres Jahr erhalten. Die dienstälteste Spielerin im Kader, die 2016 zum Werksklub gewechselt war, hat ihren Vertrag bis 2027 verlängert.
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Bayer 04-Fans, die die Werkself in ihr Sommer-Trainingslager 2026/27 im Weimarer Land (1.-7. August) begleiten, erwartet vor Ort ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten. Erste Informationen im Überblick.
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Mitte Juli startet Bayer 04 in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27. Ihr Trainingslager wird die Werkself in diesem Sommer erstmals im thüringischen Blankenhain absolvieren. Vom 1. bis zum 7. August weilt die Mannschaft im Spa & GolfResort Weimarer Land und bereitet sich dort auf die neue Spielzeit vor. Bayer 04 bietet eine mehrtägige Tour exklusiv für Mitglieder aller Altersklassen an. Alle Infos, unter anderem zur Anmeldung, im Überblick.
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