
Im Vergleich zum 2:0-Sieg in der UEFA Champions League bei Manchester City änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf drei Positionen: Für Jarell Quansah, Jeanuel Belocian und Christian Kofane starteten Kapitän Robert Andrich, Edmond Tapsoba und Jonas Hofmann.
Nachdem sich die Anfangsphase der Partie vorwiegend im Mittelfeld abgespielt hatte, gab es für die Werkself die erste hochkarätige Offensivaktion der Partie: Ernest Poku lief mit Ball und Tempo auf das BVB-Tor zu, ließ seinen Gegenspieler stehen und verzog dann aber deutlich (10.). Kurz darauf verpasste Patrik Schick einen Steckpass von Alejandro Grimaldo knapp vor dem herausstürmenden Gregor Kobel (14.). Hofmann setzte einen Flachschuss acht Minuten danach neben das Tor (22.). Gegen immer wieder hoch anlaufende Gäste verbuchte die Werkself bis dato die besseren Chancen sowie den überwiegenden Ballbesitz und übernahm auch in der Folge mehr Spielkontrolle. Das Tor aber fiel für die Gäste mit ihrer ersten richtigen Gelegenheit: Daniel Svensson schlug einen Freistoß lang in den Strafraum, dort stieg Aaron Anselmino am höchsten und beförderte die Kugel per Kopf - und unter Mithilfe des linken Innenpfostens - ins Tor (41.). Kurz darauf war Pause.






Personell unverändert und mit viel Druck kam die Werkself aus der Kabine. Malik Tillman etwa köpfte einen Freistoß von Aleix Garcia neben das Tor (55.). Schicks Versuch eine Minute später - ebenfalls per Kopf - hielt Gregor Kobel fest (56.). Dann gab es auch auf der Gegenseite einen gefährlichen Kopfball: Nach Freistoß von Ryerson setzte Serhou Guirassy aus nächster Nähe den Ball zentral auf das Tor, Mark Flekken verhinderte aber mit starkem Reflex das 0:2 (60.).
Der nächste gefährliche Kopfball-Versuch in dieser Phase landete dann im Tor - und der Jubel gehörte erneut den Gästen: Der zuvor eingewechselte Fabio Silva flankte in die Mitte auf Karim Adeyemi, dieser brachte den Ball wuchtig im Netz unter (65.). Auf das 0:2 reagierte die Werkself mit der nächsten Chance. Hofmann aber traf nur die Latte (71.). Von Felix Nmecha in Szene gesetzt verpasste dann auf der Gegenseite der frei auf Flekken zulaufende Julian Brandt das 0:3, der Ex-Leverkusener setzte den Ball rechts am Tor vorbei. (72.). Für frischen Wind in der Offensive in der Schlussphase brachte Kasper Hjulmand Martin Terrier und Claudio Echeverri ins Spiel (75.), zuvor war auch bereits Kofane gekommen (63.). Und Letzterer verkürzte in der Schlussphase auf 1:2! Der Leverkusener drückte mit der Pike eine Hereingabe von Ibrahim Maza ins lange Eck (83.). Schwarz-Rot drängte jetzt mit großen Bemühungen auf den Ausgleich, dieser gelang der Werkself allerdings nicht mehr.





Weiter geht es mit der nächsten Partie gegen den BVB. Im Achtelfinale des DFB-Pokals trifft die Werkself am Dienstag, 2. Dezember (Anstoß: 21 Uhr), im Signal Iduna Park auf den BVB. Das nächste Bundesligaspiel steigt am Nikolaus-Samstag, 6. Dezember, um 15.30 Uhr beim FC Augsburg.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Flekken - Andrich (88. Quansah), Badé, Tapsoba - Poku (88. Tella), Maza, Garcia, Grimaldo - Hofmann, Tillman - Schick (63. Kofane)
Dortmund: Kobel - Anselmino, Anton, Schlotterbeck - Ryerson (80. Couto), Nmecha (90. Bensebaini), Sabitzer (90. Chukwuemka), Svensson - Adeyemi (80. Bellingham), Brandt - Guirassy (61. Silva)
Tore: 0:1 Anselmino (41.), 0:2 Adeyemi (65.), 1:2 Kofane (83.)
Gelbe Karten: Tillman, Tapsoba, Garcia - Schlotterbeck, Ryerson, Silva, Couto
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 30.210 in der BayArena (ausverkauft)

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