
Im Vergleich zum 1:1-Remis bei West Ham United in der UEFA Europa League unter der Woche rotierte Cheftrainer Xabi Alonso für die Partie beim BVB auf fünf Positionen: Zwischen den Pfosten startete Lukas Hradecky anstelle von Matej Kovar, außerdem begannen Edmond Tapsoba, Robert Andrich, Jeremie Frimpong und Jonas Hofmann anstelle von Odilon Kossounou, Exequiel Palacios, Florian Wirtz und Patrik Schick.
Unter den Augen der 8.000 mitgereisten Leverkusener Fans lief die Werkself vom Anpfiff weg ihren Gegner hoch an, der Lohn waren zahlreiche Ballgewinne und überwiegender Ballbesitz. Wie bereits in London machte erneut Frimpong auf sich aufmerksam und versuchte es früh aus spitzem Winkel (2.) und fünf Minuten später noch einmal per Kopf. Das Team von Cheftrainer Edin Terzic lauerte im Gegensatz dazu nahezu ausschließlich auf Konter. Doch Bayer 04 kontrollierte auch mit zunehmender Spielzeit das Geschehen und suchte mit ihren langen Ballstafetten die Lücken in der Dortmunder Defensive.







Und fand diese erstmals nach einer halben Stunde: Frimpong zog in den Sechzehner und wurde dabei von Emre Can gefoult - der VAR schaltete sich ein. Doch das Vergehen war außerhalb des Strafraums, so entschied Schiedsrichter Daniel Siebert nicht auf Elfmeter (30.). Kurz vor der Pause gaben noch die Dortmunder in Person von Marcel Sabitzer von halbrechts ihren ersten gefährlichen Schuss ab, doch Hradecky parierte stark (43.). So ging es trotz schwarz-roter Überlegenheit ohne Tore in die Kabinen.
Auch in Durchgang zwei suchte die Werkself vor allem durch tiefe Pässe auf die Flügelspieler den Weg zum Tor. So war es drei Minuten nach Wiederanpfiff abermals Frimpong, der zum Tempogegenstoß startete, dann jedoch den Querpass zu Hofmann verfehlte (48.). Insgesamt gelang es den Leverkusenern zwar immer wieder, ihrem Gegner die Kugel abzunehmen. Erfolgreich vollenden konnten sie ihre Angriffe jedoch nicht, da es bis dato am finalen Pass oder an einem Abnehmer im Sechzehner fehlte. So mangelte es der Begegnung über 20 Minuten in der zweiten Hälfte an nennenswerten Chancen. In der 69. Minute leitete dann Granit Xhaka per traumhaftem Pass quer über den Platz eine gefährliche Situation ein, bei der am Ende Tella aus einem Meter einschieben wollte - doch BVB-Keeper Gregor Kobel kratzte die Kugel noch von der Linie. Auf der Gegenseite zeigten sich die bis dato unauffälligen Dortmunder in der Schlussphase effizient: Eine Hereingabe von rechts in Richtung zweiten Pfosten fand in Stürmer Niclas Füllkrug ihren Abnehmer. Der Stürmer netzte per Volleyschuss zur 1:0-Führung ein (82.).






Doch in mittlerweile schon fast gewohnter Bayer 04-Manier drehten Frimpong und Co. in der Nachspielzeit noch einmal leidenschaftlich auf: Wirtz schlug einen Eckball von links auf Höhe der ersten Pfostens, wo Stanisic den Ball ins rechte Eck köpfte und damit den viel umjubelten 1:1-Endstand besiegelte - die Serie hält weiter an!
Weiter geht's mit einer regulären Woche und dem Topspiel des 31. Bundesliga-Spieltags: Bayer 04 empfängt am kommenden Samstag, 27. April, den drittplatzierten VfB Stuttgart ab 18.30 Uhr in der BayArena.
Die Statistik
Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Hummels, Schlotterbeck, Maatsen (46. Wolf) – Can (70. Nmecha) – Sabitzer, Brandt (84. Özcan) – Sancho (70. Reus), Füllkrug, Bynoe-Gittens (83. Duranville)
Bayer 04: Hradecky – Tapsoba, Tah, Hincapie (84. Boniface) – Frimpong, Stanisic, Xhaka, Andrich, Grimaldo – Tella (70. Wirtz), Hofmann (84. Schick)
Tore: 1:0 Füllkrug (82.), 1:1 Stanisic (90.+8)
Gelbe Karten: Maatsen, Can, Füllkrug, Schlotterbeck - Tella, Frimpong, Xhaka
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Zuschauer: 81.365 (ausverkauft) im Signal Iduna Park

6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
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