Wadenbeinbruch und Sprunggelenksverletzung: Arias fehlt ein halbes Jahr

Bayer 04 wird voraussichtlich ein halbes Jahr auf Santiago Arias verzichten müssen. Der Rechtsverteidiger, der vor zweieinhalb Wochen auf Leihbasis von Atlético Madrid unters Bayer-Kreuz gewechselt war, hat sich im WM-Qualifikationsspiel seiner kolumbianischen Nationalmannschaft gegen Venezuela (3:0) in Barranquilla einen Bruch des linken Wadenbeins zugezogen. Darüber hinaus erlitt Arias einen Syndesmoseriss und weitere komplexe Bandverletzungen im betroffenen Sprunggelenk.
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Wegen der Schwere der Verletzung ist nach der in Kolumbien durchgeführten adäquaten Sofortbehandlung eine Operation zwingend erforderlich. Diese wird in Absprache zwischen Bayer 04, Arias und Atlético von einem für den spanischen Top-Klub tätigen Spezialisten in Madrid durchgeführt. Der Flug des 28-jährigen Arias von Kolumbien nach Spanien ist nach derzeitigem Stand für Mitte der kommenden Woche geplant.

„Diese schlimme Verletzung tut uns sehr leid und trifft uns alle. Santiago ist ein toller Mensch und ist mit großen Ambitionen zu uns gekommen, das ist ein heftiger Schlag für ihn“, betont Sportdirektor Simon Rolfes. „Wir werden wie auch Atlético Madrid alles erdenklich Mögliche tun, um Santiago bei seinem Heilungsprozess zu unterstützen. Für die Rehabilitation ist er nach der Operation und seiner Rückkehr bei uns in Leverkusen bestens aufgehoben. Unsere medizinische Abteilung und der ganze Verein stehen hinter ihm, damit er bald wieder gesund auf den Platz zurückkehren kann.“

„Ich kann nicht beschreiben, wie ich mich fühle. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir gut geht, aber ich will auch nicht das Gegenteil behaupten. Ich bin traurig über die Situation“, so Arias am Samstag bei Instagram. „Dies ist eine weitere Prüfung, die es zu bestehen gilt und die mich stärker machen wird. Ich verspreche, hart dafür zu arbeiten, schnell und stärker zurückzukehren und wieder die Farben von Kolumbien und meines Vereins Bayer 04 Leverkusen zu tragen.“

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