
Bayer 04-Chefcoach Kasper Hjulmand vertraute im SIGNAL IDUNA PARK bis auf eine Ausnahme der Anfangsformation vom 6:3-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg: Für Ezequiel Fernández rückte Aleix Garcia nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder in die Startelf. Lucas Vázquez gehörte nach überstandener Wadenverletzung erstmals seit Ende Februar wieder zum Aufgebot, Jarell Quansah fehlte weiter angeschlagen. Im Duell mit dem besten Team der Rückrunde – der BVB hatte zehn seiner vergangenen zwölf Partien gewonnen – war die Werkself zuerst um defensive Stabilität bemüht. Dortmund hatte zwar zu Beginn mehr Ballbesitz, wirklich zwingend jedoch wurde die Borussia erstmals in der 17. Minute bei einem Schuss von Daniel Svensson, den der bestens am zweiten Pfosten postierte Loïc Badé aber noch mit dem Kopf aus dem Kreuzeck kratzte.
Bayer 04 drang nach knapp einer halben Stunde mal Gefahr bringend in den Strafraum des BVB ein, die Hereingabe von Ibrahim Maza konnte Keeper Gregor Kobel aber locker aufnehmen (28.). Gleiches galt für den Versuch von Christian Kofane mit links aus 16 Metern und aussichtsreicher Position, der aber zu zentral geriet (32.). Nach einer halben Stunde fanden die Gäste zunehmend auch offensiv besser in die Partie und verlagerten das Geschehen in die Dortmunder Hälfte. Das wurde belohnt: Robert Andrich eroberte die Kugel am gegnerischen Strafraum, zog aus gut 20 Metern ganz trocken ab und traf mit seinem Aufsetzer genau ins Eck zur Leverkusener Pausenführung (42.).






Dortmund drückte nach dem Wechsel aufs Tempo, die Werkself mit einem umsichtigen Organisator Edmond Tapsoba verteidigte geschickt und lauerte auf Umschaltmomente. Bayer 04 wechselte erstmals, Patrik Schick löste Kofane ab (54.). Und der Tscheche war sofort da: Nach Zuspiel von Maza visierte Schick das kurze Eck an, doch Kobel parierte mit dem Körper (60.). Bayer 04 befreite sich in der Phase sehr ballsicher und übte viel Kontrolle aus. Nathan Tella tauchte allein vor Kobel auf, hatte vor seinem Schuss aber den Ball mit der Hand gespielt (70.).
Bayer 04 hatte alles ziemlich im Griff, benötigte in einer Szene aber auch etwas Glück: Serhou Guirassys Schuss aus spitzem Winkel landete an der Latte (83.). Kurz darauf verpasste Schick den zweiten Leverkusener Treffer, als Kobel seinen Kopfball nach Ecke von Alejandro Grimaldo stark parierte (87.). Es gab drei Minuten Nachspielzeit. Doch die Werkself brachte ihre Führung über die Runden und bejubelte ihren Erfolg ausgelassen – es war der zweite Sieg in dieser Saison in Dortmund nach dem 1:0 im DFB-Pokal.





Für die Werkself geht es mit dem 30. Spieltag in der Bundesliga weiter: Bayer 04 empfängt am Samstag, 18. April, den FC Augsburg. Anstoß in der BayArena ist um 15.30 Uhr. Resttickets gibt es HIER.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Dortmund: Kobel – Anton, Schlotterbeck, Bensebaini – Ryerson (75. Kabar), Bellingham (75. Özcan), Svensson (59. Beier) – Sabitzer (64. Chukwuemeka), Brandt – Guirassy, Fabio Silva (64. Inacio)
Bayer 04: Flekken – Andrich, Badé, Tapsoba – Culbreath (74. Vázquez), Garcia, Palacios, Grimaldo – Maza (90.+2 Tillman), Tella (74. Poku) – Kofane (54. Schick)
Tor: 0:1 Andrich (42.)
Gelbe Karten: Bensebaini, Guirassy, Beier
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
Zuschauer: 81.365 (ausverkauft) im SIGNAL IDUNA PARK

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.
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Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.
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