6:3 gegen Wolfsburg – Werkself zeigt Nehmerqualitäten und dreht das Spiel

Torreicher Nachmittag mit Happy End: Bayer 04 hat am 28. Bundesliga-Spieltag gegen den VfL Wolfsburg einen Zwei-Tore-Rückstand in einen 6:3-Heimsieg gedreht. Alejandro Grimaldo mit einem Doppelpack sowie Patrik Schick, Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Malik Tillman trafen für die Werkself, die nach der Pause aufdrehte und den Tabellenvorletzten letztlich verdient bezwang.
Edmond Tapsoba und Co. jubeln in der BayArena

Im Vergleich zum 3:3-Remis in Heidenheim vor der Länderspielphase veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf fünf Positionen. Neu mit dabei waren unter anderem der wiedergenesene Loïc Badé bei seinem ersten Einsatz nach acht Partien Pause und Nathan Tella, der erstmals seit Anfang Januar wieder von Beginn an mitwirkte. Für Eliesse Ben Seghir, der zunächst auf der Bank Platz nahm, war es nach überstandener Verletzung die erste Kadernominierung im Jahr 2026.

Grimaldo trifft doppelt, doch VfL führt zur Pause

Ohne den leicht verletzten Jarell Quansah und den gelbgesperrten Aleix Garcia musste die Werkself früh eine Chance des VfL von Mohamed Amoura überstehen (3.). Auf der Gegenseite sorgte Badé vier Minuten später mit einem gefährlichen Kopfball für die erste Annäherung. In der Folge drängten die Leverkusener ihren Gegner zunehmend in dessen Hälfte. Das erste Tor des Tages erzielte jedoch Wolfsburg: Jonas Wind behauptete sich robust im Duell mit Badé und traf aus 13 Metern unter die Latte (16.). Knapp eine halbe Stunde war inzwischen absolviert, als der quirlige Ibrahim Maza in den Strafraum eindrang und von Joakim Maehle zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Martin Petersen zeigte auf den Punkt, Alejandro Grimaldo verwandelte souverän (30.).

Alejandro Grimaldo gegen Patrick Wimmer

Der Ausgleich währte allerdings nur kurz, unmittelbar nach dem Anstoß hämmerte Maehle den Ball zur erneuten VfL-Führung ins Tor (31.). Und es blieb ereignisreich: Edmond Tapsoba traf Amoura im eigenen Strafraum, nach Ansicht der Videobilder zeigte Petersen erneut auf den Punkt - Christian Eriksen traf ohne Probleme (39.). Genug für Durchgang eins? Keineswegs! Grimaldo verkürzte noch vor dem Pausenpfiff auf 2:3 (44.) – immens wichtig!

Vier Tore nach der Pause: Werkself dreht das Spiel

Mit Patrik Schick für Ezequiel Fernández startete die Werkself, getragen von der lautstarken Kurve, schwungvoll und zielstrebig in die zweite Hälfte. Und siehe da - der nächste Elfmeterpfiff! Sael Kumbedi hatte Tella zu Fall gebracht, Schick verwandelte sicher zum 3:3-Ausgleich (53.). In der Folge köpfte Tella knapp vorbei (60.), Grimaldos Fernschuss wurde geblockt (62.). Die Werkself erhöhte den Druck - und belohnte sich! Tapsoba stocherte den Ball im Gewühl des Wolfsburger Strafraums zur 4:3-Führung über die Linie (68.). Kurz darauf legte Maza infolge einer schnell ausgeführten Ecke nach - 5:3, Jubel und Erleichterung (73.)! Diesen verdienten Vorsprung verwaltete Bayer 04 anschließend souverän, der eingewechselte Malik Tillman setzte in der Nachspielzeit mit seinem 6:3 sogar noch einen drauf (90.+6). Und so sicherte sich die Werkself drei wichtige Punkte.

Patrik Schick zum 3:3-Ausgleich

Ausblick: Bei Borussia Dortmund gefragt

Weiter geht es für die Werkself am kommenden Samstag, 11. April, um 15.30 Uhr beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Resttickets für die Partie im Signal Iduna Park gibt es HIER!

Die Highlights:

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Die Statistik:

Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé, Tapsoba - Culbreath, Fernández (46. Schick), Palacios, Grimaldo - Maza, Tella (81. Poku) - Kofane (88. Tillman)

Wolfsburg: Grabara - Belocian, Vavro, Koulierakis - Kumbedi (81. Svanberg), Eriksen (81. Arnold), Souza, Maehle - Wimmer (66. Lindstrøm), Amoura - Wind (81. Pejcinovic)

Tore: 0:1 Wind (16.), 1:1 Grimaldo (30./Foulelfmeter), 1:2 Maehle (31.), 1:3 Eriksen (38./Foulelfmeter), 2:3 Grimaldo (44.), 3:3 Schick (53./Foulelfmeter), 4:3 Tapsoba (68.), 5:3 Maza (73.), 6:3 Tillman (90.+6)

Gelbe Karten: Tapsoba, Hjulmand (Cheftrainer) - Maehle, Koulierakis, Vavro, Hecking (Cheftrainer)

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Zuschauer: 29.619 (Heimbereich ausverkauft) in der BayArena

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