
Im Vergleich zum 1:0-Sieg im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Borussia Dortmund nahm Kasper Hjulmand in Augsburg drei Startelf-Änderungen vor: Für den nach dem Dortmund-Spiel angeschlagenen Alejandro Grimaldo startete Malik Tillman im offensiven Mittelfeld. Innenverteidiger Jarell Quansah wurde von Loïc Badé ersetzt und statt Christian Kofane rückte Patrik Schick in den Sturm der Werkself.
In der Fuggerstadt begann die Werkself so druckvoll, wie sie zuletzt in Dortmund aufgehört hatte. Nach nicht einmal zwei Minuten wurde Schick in letzter Minute im Augsburger Strafraum gestoppt, Edmond Tapsobas Nachschuss zischte hauchzart am linken Pfosten vorbei. Dann aber ein früher Dämpfer für Schwarz-Rot. Ein tiefer Pass von Keven Schlotterbeck erreichte auf links Dimitrios Giannoulis, der zur 1:0-Führung für die Hausherren traf. Vom frühen Rückstand und aggressiv agierenden Augsburgern zeigten sich die Leverkusener aber unbeeindruckt. FCA-Keeper Finn Dahmen musste sich bei Ernest Pokus Fernschuss strecken (11.), zehn Minuten später verpasste eine gute Andrich-Hereingabe erst Schick und dann Ibrahim Maza.
Trotz über 65 Prozent Werkself-Ballbesitz saß wenig später auch der nächste Augsburger Angriff. Giannoulis' Flanke hatte in der Mitte Anton Kade gefunden, der per Kopf auf 2:0 stellte (28.). Bayer 04 hatte zwar weiterhin die Spielkontrolle, musste aber immer wieder bei schnellen Augsburger Gegenstößen aufpassen. Kurz vor der Pause drehte Schwarz-Rot dann nochmal auf: Erst traf Poku das Außennetz (41.) und dann Schick per Kopf den Pfosten (43.) Der Zwei-Tore-Rückstand blieb jedoch bis zum Halbzeitpfiff bestehen.






Mit Kofane für Martin Terrier und Quansah für Badé startete die Werkself in Durchgang zwei. Die ersten Offensiv-Akzente setzten Schick (53.) und Poku (55.), beide zielten abermals nicht genau genug. Neben Nathan Tella kam wenig später auch Eliesse Ben Seghir. Der Marokkaner zeigte sich sofort und traf aus rund 16 Metern die Latte (66.). Auf der anderen Seite musste aber auch Mark Flekken immer wieder eingreifen und tat, was er konnte.
Wo es der Werkself bisher an Präzision fehlte, kam dann auch noch ein wenig Pech dazu: Eine Poku-Flanke wehrte FCA-Schlussmann Dahmen auf das Knie von Tella ab, der überrascht nur den Pfosten traf, die Nachschüsse von Tillman und Schick wurden ebenso geblockt (75.). Der Tscheche traf vier Minuten später erneut das Außennetz. Bis zum Schluss mühte sich eine kämpferische Werkself, Tore fielen aber nicht mehr.







Bis zur Winterpause warten noch einige Aufgaben auf die Werkself: Erst empfängt Schwarz-Rot am kommenden Mittwoch, 10. Dezember, um 21 Uhr zum 6. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League Newcastle United. Anschließend geht es erneut zu Hause am Samstag, 13. Dezember (Anstoß: 18.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln, bevor eine Woche später am Samstag, 20. Dezember (Anstoß: 18.30 Uhr), das letzte Spiel vor Weihnachten bei RB Leipzig ansteht. Eine Übersicht über die aktuellen Stände zu den Ticket-Verkäufen gibt es HIER.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Augsburg: Dahmen - Banks, Matsima, Schlotterbeck - Fellhauer, Massengo, Jakic, Giannoulis (57. Pedersen) - Kade (89. Essende), Claude-Maurice (69. Rexhbecaj), Rieder (57. Kömür)
Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé (46. Quansah), Tapsoba - Hofmann (61. Ben Seghir), Maza (61. Tella), Garcia, Poku - Terrier (46. Kofane), Schick, Tillman (81. Echeverri)
Tore: 1:0 Giannoulis (6.), 2:0 Kade (28.)
Gelbe Karten: Banks, Kade, Jakic - Tapsoba, Tella, Quansah
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Zuschauer: 30.000 in der WWK Arena

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den slowenischen Meister NK Celje in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum freien Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel ebenfalls zum Heimbereich.
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„Diaby! Diaby! Diaby!“ hallte es nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Union Berlin lautstark durch die BayArena, als die Werkself vor der Nordkurve geschlossen zum Feiern antanzte. Kapitän Edmond Tapsoba schob seinen neuen – und alten – Teamkollegen dabei leicht nach vorn in die erste Reihe, direkt vor die Kurve. Der Bayer 04-Rückkehrer bedankte sich gewohnt bescheiden, dafür mit einem umso breiteren Lächeln im Gesicht, bei den Fans. Sie hatten auch in den 90 Minuten zuvor ihren großen Anteil am gelungenen ersten Bundesliga-Nachmittag der neuen Saison in der BayArena.
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Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin am 2. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Mauro Lustrinelli und Carles Martínez...
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