
„Wir waren geduldiger und hatten mehr Kontrolle als noch im letzten Test. Man kann ungefähr an einer Hand abzählen, wie oft wir den Gegner in unsere Hälfte gelassen haben“, sagte Pätzold: „Über den Flügel sind wir immer wieder in den Strafraum gekommen. Leider hat die Präzision beim letzten Pass gefehlt, um mehr Großchancen zu erspielen und das ein oder andere Tor mehr zu erzielen, was den Spielanteilen gerecht geworden wäre. Da liegt noch Arbeit vor uns. In der zweiten Hälfte wollten wir Spielzeit verteilen, weil einige Nationalspielerinnen nach einer für sie längeren Pause erst zwei Tage im Training waren. Darunter hat natürlich der Spielfluss gelitten.“ Schließlich blickte der 47-Jährige voraus: „Nächste Woche wartet bei der Saisoneröffnung ein Gegner auf uns, der uns noch mehr fordern wird. Dafür müssen wir vor allem im letzten Drittel nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne machen und uns zwei Wochen vor dem Liga-Start den Feinschliff im Offensivspiel holen.“
Aus dem Profi-Kader standen dem Coach bis auf die beiden Stürmerinnen Caroline Kehrer (angeschlagen) und Amy Wrigge (Kreuzbandriss) alle Spielerinnen Verfügung. Dafür war Jana Lindner aus der U23 erneut Teil des Aufgebots. Die Werkself, die erstmals in den neuen schwarz-roten Heimtrikots auflief, ließ von Beginn an keine Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen und schnürte die Gäste in den Anfangs-Minuten in deren Strafraum ein.
Die erste Torchance führte nach 20 Minuten prompt zur Führung. Nach einem gegnerischen Fehlpass aus dem Mittelfeld ließ Loonen frei vor dem Tor Genks Keeperin Lois Nienhuis aussteigen und schob zum 1:0 ein (20.). Danach blieb Schwarz-Rot am Drücker und hatte wenig später die große Chance, noch vor der Pause nachzulegen. Valentina Mädl wurde im Strafraum festgehalten. Den fälligen Elfmeter von Natasha Kowalski parierte Nienhuis (38.). Weil die Gastgeberinnen defensiv kaum etwas zuließen und weitere Möglichkeiten auf das 2:0 ausblieben, ging es mit der knappen Führung in die Pause.






Auch im zweiten Durchgang übernahmen die Leverkusenerinnen von Beginn an die Kontrolle, ließen aber im letzten Drittel ein ums andere Mal Präzision vermissen. Ein Distanzschuss von Sofie Zdebel, der am Tor vorbei ging, war die erste Gelegenheit nach der Pause (63.). Darüber hinaus passierte vor den beiden Strafräumen wenig, auch weil die Belgierinnen weitgehend stabil standen. Nach einem Sprint von Loreen Bender bis an die Grundlinie verpasste Cornelia Kramer die Vorentscheidung (80.). Kurz vor dem Abpfiff traf Maja Sternad aus kurzer Distanz die Latte - so blieb es beim 1:0-Sieg.
Weiter geht es für die Werkself am kommenden Samstag, 8. August (13.15 Uhr), mit einem weiteren Testspiel. Im Rahmen der Bayer 04-Saisoneröffnung trifft das Pätzold-Team im Ulrich-Haberland-Stadion auf Feyenoord Rotterdam. Im Anschluss empfangen ab 15.30 Uhr die Männer in der BayArena den FC Sevilla. Gemeinsame Tickets für beide Partien gibt es HIER. Alle Infos zum umfangreichen Rahmenprogramm sind HIER zu finden. Die neue Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga startet für die Werkself am Sonntag, 23. August (16 Uhr), mit einem Auswärtsspiel bei RB Leipzig.
Die Statistik:
Bayer 04, 1. Halbzeit: Borggräfe - Müller, Turanyi, Friedrich, Brandau - Platner, Grant - Kowalski, Fudalla - Loonen, Mädl
Bayer 04, 2. Halbzeit: Voll - Müller (61. Lindner), Wenger (76. Ostermeier), Wallrabenstein, Simon - Platner (61. Misini/76. Merino Gonzalez), Grant (61. Zdebel/76. Wamser) - Fudalla (61. Coskun/76. Bender), Tomasiak - Loonen (61. Mädl/76. Sternad), Kramer
Startelf KRC Genk: Nienhuis - de Ridder, Vanhoudt, Vanaenrode, Godier, Vandersanden, Ruymen, De Bie, van der Vliet, Adewusi, Stauffenberg
Tore: 1:0 Loonen (20.)
Schiedsrichterin: Laura Duske (Köln)
Zuschauer: 125 am Leistungszentrum Kurtekotten

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Schwarz-Rot bei Schwarz-Rot-Gold: Kapitän Ben Hawighorst und Torhüter Simeon Rapsch aus der U19 von Bayer 04 sind ins Aufgebot der deutschen U19-Nationalmannschaft berufen worden. Cheftrainer Hanno Balitsch nimmt außerdem Leihgabe Jeremiah Mensah (Roda JC Kerkrade) mit zum Fünf-Nationen-Turnier in Spanien.
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Einen Tag nach dem spektakulären Duell mit dem FC Bayern München (2:3) richtet sich der Blick bereits auf das nächste Heimspiel der Bayer 04-Frauen. Am Freitag, 2. Oktober, 18.30 Uhr, trifft die Werkself im Ulrich-Haberland-Stadion auf den SV Werder Bremen. Tickets für die Partie unter Flutlicht sind ab sofort im freien Verkauf erhältlich. Alle Infos zum Tageskarten-Verkauf im Überblick.
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Die Verbundenheit mit Bayer 04 wächst. Immer mehr Fans werden im Rahmen der Mitglieder-Netzwerke Teil der Werkself-Community – ob in Deutschland oder darüber hinaus: Mit Österreich kommt nun ein neuer Standort hinzu, der weiter zur Vernetzung der Bayer 04-Fans im Ausland beitragen soll.
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