
Beim verspäteten Rückrundenauftakt veränderte Chefcoach Kasper Hjulmand seine erste Elf im Vergleich zum 1:4 gegen den VfB Stuttgart auf drei Positionen: Für Jeanuel Belocian startete Loïc Badé in der Verteidigung. Offensiv rückten Ernest Poku und Patrik Schick anstelle von Nathan Tella und Martin Terrier in die Anfangsformation.
Eine chancenarme Anfangsphase im Kraichgau war geprägt von gewissenhafter Defensivarbeit auf beiden Seiten. An deren Ende bewies die TSG gnadenlose Effizienz: Einen schmeichelhaften Freistoß von der rechten Seite schlenzte Wouter Burger zur Hoffenheimer Führung in den Winkel (9.). Mark Flekken, der beim Gegentor machtlos war, zeigte wenig später seine ganze Klasse, als er gleich zweimal gegen Fisnik Asllani parierte (12., 15.). Daraufhin kam auch die Werkself besser ins Spiel und über Malik Tillman zum ersten Abschluss (24.). Viele Chancen gab es auf Seiten von Schwarz-Rot insgesamt aber nicht in Durchgang eins. Weil bis zum Pausenpfiff auf beiden Seiten die Abwehrreihen gute Arbeit leisteten, ging es mit der knappen TSG-Führung in die Kabinen.






Hjulmand brachte zum zweiten Durchgang die Afrika-Cup-Rückkehrer Ibrahim Maza und Christian Kofane für Ezequiel Fernández und Arthur und das Spiel nahm sofort mehr Fahrt auf. Die Werkself war nun besser im Spiel, musste aber nach einer knappen Stunde den Torhüter wechseln: Flekken hatte sich bei einer Parade verletzt, für ihn kam Janis Blaswich zu seinem Pflichtspieldebüt für Bayer 04 – und durfte kurz darauf die größte Chance der Leverkusener mit ansehen. Einmal mehr schüttelte Alejandro Grimaldo einen schönen Freistoß aus dem Fußgelenk, den TSG-Schlussmann Oliver Baumann nur mit Mühe parieren konnte, der folgende Schick-Nachschuss ging drüber (68.).
Zehn Minuten später konnte sich auch Blaswich beim Abschluss von Tim Lemperle auszeichnen. Nach der nächsten schlechten Nachricht für Schwarz-Rot – Nathan Tella musste kurz nach seiner Einwechslung verletzt runter – bäumte sich Bayer 04 nochmal auf. Weil jedoch Schicks nächster Abschluss aus elf Metern geblockt wurde (81.) und der Distanzschuss des für Tella gekommenen Jonas Hofmann über das TSG-Gehäuse ging (90.+5), blieb es am Ende bei der 0:1-Auswärtsniederlage für die Werkself.






Bereits am kommenden Dienstag, 20. Januar, geht es für die Werkself im Rahmen des 7. Spieltags der UEFA Champions League zum griechischen Meister Olympiakos Piräus. Anstoß der Partie ist um 21 Uhr deutscher Zeit (22 Uhr Ortszeit). Am kommenden Wochenende dürfen sich die Bayer 04-Fans dann wieder über ein Heimspiel freuen: Der SV Werder Bremen ist am Samstagnachmittag, 24. Januar (Anpfiff: 15.30 Uhr), zum 19. Bundesliga-Spieltag in der BayArena zu Gast.
Die Highlights:
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Die Statistik:
TSG Hoffenheim: Baumann - Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo - Avdullahu, Burger, Prass (79. Gendrey), Kramaric (79. Moerstedt) - Lemperle (90. Bebou), Asllani (69. Prömel)
Bayer 04: Flekken (59. Blaswich) - Andrich, Badé, Quansah - Arthur (46. Kofane), Fernández (46. Maza), Garcia, Grimaldo - Tillman, Poku (74. Tella, 81. Hofmann) - Schick
Tore: 1:0 Burger (9.)
Gelbe Karten: Burger, Hranac - Quansah
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Gernsbach)
Zuschauer: 26.957 Zuschauer in der PreZero Arena

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die drei Kandidaten für den Titel Bundesliga-„Rookie des Monats“ Februar bekannt gegeben. Zur Wahl steht unter anderem Werkself-Profi Jarell Quansah. Fans von Bayer 04 können ab sofort und noch bis einschließlich Donnerstag, 5. März (23.59 Uhr), in der Bundesliga-App für ihren Favoriten abstimmen.
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Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Arsenal in der BayArena. Die Partie findet am Mittwoch, 11. März (Anstoß: 18.45 Uhr), statt. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Für das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 reist die Werkself nach London. Die Partie beim Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal im Arsenal Stadium steigt am Dienstag, 17. März 2026, um 21 Uhr deutscher Zeit (20 Uhr Ortszeit). Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Seit vielen Jahren schon engagiert sich Bayer 04 als Partner des Lernort Stadion e.V. So führt der Bundesligist auch im jüngst gestarteten Aktionsmonat „März gegen Mobbing“, den die Aktion Mensch finanziell fördert und mit Unterstützung der DFL Stiftung und des Lernort Stadion e.V. initiiert, zwei Workshops zum Thema Antidiskriminierung in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Integrationszentrum Leverkusen durch. Zentrale Fragestellungen dabei sind unter anderem: Wie gehe ich mit Mobbing und Diskriminierung um? Wie spreche ich Missstände an? Und was kann ich dagegen tun?
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