
Im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen die SV 07 Elversberg in der 2. Runde des DFB-Pokals tauschte Cheftrainer Xabi Alonso auf sieben Positionen: Einzig Geburtstagskind Nordi Mukiele, Jonathan Tah, Edmond Tapsoba und Granit Xhaka spielten erneut von Beginn an. Nicht zur Verfügung standen Martin Terrier sowie die nach wie vor verletzten Amine Adli und Jeanuel Belocian.
Die Partie begann spielerisch ausgeglichen, aber mit einem personellen Rückschlag für Stuttgart: Schon nach 180 Sekunden plagten Jamie Leweling ohne Fremdeinwirkung Schmerzen im linken hinteren Oberschenkel. Der deutsche Nationalspieler musste daraufhin ausgewechselt werden, für ihn kam Fabian Rieder (8.). Auf dem Platz gab es derweil in Minute zwölf die erste nennenswerte Chance der Partie: Jeremie Frimpong fing einen Pass der Stuttgarter ab und stürmte in Richtung VfB-Kasten, seinen Abschluss parierte Alexander Nübel jedoch. Kurz danach prüfte auch Alejandro Grimaldo den Stuttgarter Schlussmann (14.), Anrie Chase blockte zudem einen Versuch von Florian Wirtz (15.).
Mit zunehmender Spielzeit erhöhte Schwarz-Rot den Druck, presste hoch und agierte weiter offensivfreudig - und kam so auch zum Torerfolg, der allerdings nur kurz bejubelt werden konnte: Frimpong hatte nach Zuspiel von Victor Boniface eingenetzt, der Vorlagengeber hatte zuvor jedoch im Abseits gestanden (33.). In der 41. Minute gab es dann durch Tapsoba die nächste Gelegenheit für Bayer 04, der Innenverteidiger setzte einen Kopfball nach einer Ecke an die Latte. Defensiv hatte der Abwehrspieler im Übrigen zusammen mit Tah und Co. während der gesamten ersten Hälfte alles im Griff, dem VfB gelang dadurch in Durchgang eins, der torlos endete, kein einziger Abschluss.






Nach dem Wiederanpfiff agierte Schwarz-Rot weiterhin dominant und hatte auch die erste große Chance in Halbzeit zwei auf dem Fuß: Wirtz fing einen Fehlpass der Stuttgarter ab und bediente Boniface, der daraufhin abzog und den rechten Pfosten traf (53.). Kurz darauf wechselte Alonso offensiv und brachte Jonas Hofmann für Mukiele. Auch die Gäste tauschten, die ihrerseits in Person von Deniz Undav in Minute 61 ihre erste Möglichkeit der Partie verbuchten.
Es ging weiter mit einem Chip-Ball von Wirtz hinter die Kette auf Frimpong, der seinen Kopfball im hohen Tempo nur knapp am Pfosten vorbeisetzte (66.), und einem Abschluss von Boniface, den Nübel mit dem Fuß stark parierte (73.). In der 77. Minute scheiterte auch Wirtz am Stuttgarter Keeper - es war Versuch Nummer 17 an diesem Abend. Alonso probierte es in der Schlussphase nochmal mit neuem Personal, brachte Patrik Schick, Nathan Tella und Exequiel Palacios. Doch auch mit den frischen Kräften und weiterhin großen Offensiv-Bemühungen bis zum Schluss schaffte es die Werkself nicht, sich für den Auftritt zu belohnen. Die Partie gegen den Vizemeister endete daher torlos.





Für die Werkself geht es mit zwei Auswärtsspielen und der dritten Englischen Woche hintereinander weiter: Am Dienstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit), gastiert Schwarz-Rot zunächst am 4. Spieltag der UEFA Champions League beim FC Liverpool. Anschließend wartet am Samstag, 9. November (Anstoß: 15.30 Uhr), der VfL Bochum 1848 im Rahmen des 10. Bundesliga-Spieltags. Danach geht es in die letzte Länderspielpause dieses Kalenderjahres.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky - Mukiele (54. Hofmann), Tah, Tapsoba, Hincapie - Xhaka, Andrich (86. Palacios) - Frimpong (86. Tella), Wirtz, Grimaldo - Boniface (86. Schick)
VfB Stuttgart: Nübel - Vagnoman, Rouault, Chase, Mittelstädt (58. Hendriks) - Karazor, Stiller - Leweling (8. Rieder, 58. Führich), Undav, Millot (80. Demirovic) - Touré (80. Al-Dakhil)
Gelbe Karten: Andrich, Mukiele, Xhaka - Karazor, Millot, Chase, Stiller
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Los geht’s: Am heutigen Donnerstag, 12. Februar (ab 18 Uhr live auf dem Twitch-Kanal der VBL), beginnt für das #B04eSports-Team der fünfte und abschließende Showdown der VBL Club Championship 2025/26. Zum Start der Online-Vorrunde geht es gegen den VfL Wolfsburg, Eintracht Braunschweig und die SpVgg Greuther Fürth. Der Gegner-Check.
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