
FC Barcelona, Juventus Turin, FC Liverpool und Manchester United – auf dem Weg ins Endspiel der UEFA Champions League 2001/02 traf Bayer 04 auf die ganz großen Brocken des europäischen Klubfußballs – und setzte sich gegen sie alle durch. Mitreißende Auftritte und packende Duelle auf internationalem Parkett sorgten für großes Aufsehen rund um die Mannschaft von Trainer Klaus Toppmöller – und das weit über die Grenzen der Republik hinaus. Eine Saison, an die die Leverkusener Anhänger bis heute mit dem Fanlied „Wir schlugen Juve“ gerne zurückdenken.
Die knapp 60-minütige Filmdokumentation ist nicht nur mit sehenswertem Archivmaterial dieser außergewöhnlichen Spielzeit gespickt, sondern lässt auch jene Protagonisten zu Wort kommen, auf die Schwarz-Rot in der Königsklassen-Saison vor 20 Jahren traf. So geben unter anderem Raúl und Iker Casillas (beide Real Madrid), aber auch Patrik Andersson (FC Barcelona) und Dietmar Hamann (FC Liverpool) den Zuschauern Einblicke in ihre Erinnerungen zu den besagten Partien. Entstanden ist eine nie dagewesene Perspektive des unglaublichen Weges der Werkself ins Endspiel der Champions League 2002.
Am gestrigen Donnerstag, 23. Juni, lud Bayer 04 ehemalige Weggefährten, ausgewählte Fans sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur exklusiven Filmpremiere ins Erholungshaus Leverkusen ein. Unter den Gästen waren unter anderem der ehemalige Manager Reiner Calmund, der damalige Cheftrainer Klaus Toppmöller, sein Assistent Peter Hermann sowie die Ex-Werkself-Profis Jens Nowotny, Carsten Ramelow, Thomas Brdaric und Oliver Neuville.

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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