
Trainer Klaus Toppmöller, sein Assistent Peter Hermann, Manager Reiner Calmund, dazu die Spieler Carsten Ramelow, Jens Nowotny, Thomas Brdaric und Oliver Neuville – sie alle waren der Einladung von Bayer 04 zur Filmpremiere gefolgt, und sie alle hatten einen entscheidenden Anteil an der außergewöhnlichen Spielzeit der Werkself. Dass diese bis heute eine besondere in der schwarz-roten Geschichte darstellt, war den Reaktionen der Fans vor Ort sichtlich zu entnehmen.
Zu den geladenen Gästen gesellten sich mehr als 450 ausgewählte Fans in den in Schwarz-Rot gehaltenen Saal. Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04, fand zum Auftakt lobende Worte für die Protagonisten von damals. Der 57-jährige Spanier verfolgte einige der Leverkusener Partien von damals selbst vor dem Fernseher, unter anderem die Duelle mit dem FC Barcelona. „Bayer 04 hatte damals die beste Mannschaft in Europa – keine Frage!“, betonte Carro.

Anschließend betraten auch die 04 Ex-Spieler sowie Toppmöller, Hermann und Calmund die Bühne. Sie alle teilten ihre persönlichen Erinnerungen an die gemeinsame Champions League-Spielzeit vor 20 Jahren. Brdaric etwa sprach von einer „wunderschönen Saison. Die Fans haben uns durch diese intensive Zeit getragen. Ich bin stolz, ein kleiner Teil dieser Mannschaft gewesen sein zu dürfen.“ Sein damaliger Teamkollege Nowotny schrieb den Final-Einzug Coach Toppmöller höchstpersönlich zu. Und der wiederum sagte etwa über den 4:2-Sieg im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Liverpool: „Das war für mich das tollste Spiel, das ich jemals als Trainer erleben durfte.“
Zum Abschluss, unmittelbar vor dem Beginn der Dokumentation, kam dann auch Reiner Calmund zu Wort. Die Leverkusener Manager-Legende wurde mit Standing Ovations sowie „Calli, Calli“-Rufen aus dem Ober- und Unterrang begrüßt. In seiner gewohnt emotionalen und humorvollen Art ließ der heute 73-Jährige die Spiele von damals noch einmal Revue passieren. Seine finalen Worte in Richtung einstiger Weggefährten und den anwesenden Fans: „Wir waren eine großartige Mannschaft. Und das nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz!“






Nun war es so weit. Das Licht wurde gedimmt, das Intro der Doku ließ bereits erahnen, auf was sich die Zuschauer in den kommenden knapp 60 Minuten freuen dürfen: Emotionen pur. Im Laufe des Films brandete immer wieder lautstarker Jubel über wichtige Tacklings, sehenswerte Dribblings und wunderschöne Tore auf. Die lobenden Worte von damaligen Kontrahenten wie Iker Casillas, Raúl, Patrik Andersson, Dietmar Hamann oder Kommentatoren-Legende Fritz von Thurn und Taxis rundeten eine gelungene Dokumentation ab, nach der Jens Nowotny glückselig betonte: „Dieser Film gehört den Fans, sie haben einen entscheidenden Anteil an dieser außergewöhnlichen Saison!“
Die Dokumentation „WIR SCHLUGEN JUVE – Leverkusens unglaublicher Weg ins Champions-League-Finale 2001/02“ ist ab dem heutigen Freitag, 24. Juni, ab 14 Uhr auf dem klubeigenen YouTube-Kanal von Bayer 04 zu sehen.

Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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