
Zwar musste Herrlich bei sommerlichen Temperaturen in WM-Finalist Tin Jedvaj, Nationalspieler Julian Brandt (Urlaub), Lukas Hradecky (Weisheitszahn-OP), Charles Aránguiz (Trainingssteuerung nach leichten Knie-Problemen) und Panos Retsos (Hand-Verletzung) auf gleich fünf Akteure verzichten – nichtsdestotrotz standen bei der rund 90-minütigen Einheit insgesamt 21 Spieler und drei Torhüter auf dem Trainingsplatz. Zum Auftakt gab es für Lars Bender, Mitchell Weiser und Co. Pass- und Koordinations-Übungen am Ball, ehe für die Werkself-Profis in Zweiergruppen Flankenbälle samt Torabschlüsse auf dem Trainingsplan standen. Am treffsichersten zeigte sich hierbei das Duo Kevin Volland und Julian Baumgartlinger vor Sven Bender und Dominik Kohr.
„Morgen fangen wir an mit Spielformen“, kündigte Heiko Herrlich im Hinblick auf die anstehenden (öffentlichen) Einheiten am Wochenende (Samstag, 10.30 und 16 Uhr sowie am Sonntag, 10.30 Uhr) fünf Tage vor dem ersten Testspiel beim A-Ligisten SV Roßbach/Verscheid (18. Juli, 18 Uhr) an. Die Vorbereitung ist damit nun endgültig vollends angelaufen.


Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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