
Nicht nur für Ex-Manager Reiner Calmund ist er „mein Jahrhundert-Transfer“, aller anderen Superstars und Brasilianer, die das Leverkusener Trikot getragen haben, zum Trotz. Mit 233 Toren für die Werkself ist Ulf Kirsten der unangefochtene Rekordtorschütze des Vereins. Alleine in der Bundesliga gelangen ihm in 350 Spielen 181 Treffer und er steht damit auf Platz sieben der ewigen Torschützenliste der Bundesliga. Ulf wurde dreimal Torschützenkönig (1992/93, 1996/97 und 1997/98) und mit Bayer 04 gleich viermal Vizemeister.
Ehe er 1990 als zweiter Spieler überhaupt nach Andreas Thom aus der ehemaligen DDR ins Rheinland wechselte, holte Kirsten mit Dynamo Dresden dreimal den DDR-Pokal und zweimal die-Meisterschaft. Zudem ist der DDR-Fußballer des Jahres (1990) mit 100 Länderspielen der Spieler mit den meisten Einsätzen, der für beide deutsche Staaten aktiv war. Nach seinem Karriereende 2003 wurde Ulf Kirsten Co-Trainer der ersten Mannschaft und übernahm anschließend von 2005 bis 2011 die Position des Cheftrainers der zweiten Mannschaft von Bayer 04.
Im Gespräch mit Cedric Pick erzählt der Sachse u.a., mit welchen extremen Veränderungen er nach seinem Wechsel in den Westen zu kämpfen hatte, wie er den DFB-Pokalsieg 1993 mit Bayer 04 erlebt hat und wie er in einer TV-Serie seine Höhenangst bekämpfte.
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