
Heiko Herrlich hatte schon zuvor angekündigt, für die beiden Testläufe gegen Fürth und Münster zwei verschiedene Mannschaften aufzubieten, um allen Spielern ausreichende Praxis zu verschaffen. So saßen gegen den Zweitligisten abgesehen vom zweiten Keeper Niklas Lomb in Jakub Bednarczyk, Hajdar Shala, Sam Schreck, Güven Yalcin und Atakan Akkaynak auch ausschließlich fünf U19-Spieler auf der Bank. Das Geschehen auf dem Platz spielte sich weitgehend nur in der Fürther Hälfte ab, Bayer 04 dominierte klar – und legte frühzeitig die Führung vor. Kevin Volland wurde im Abschluss noch geblockt, doch Dominik Kohr gelang im Nachfassen mit links das 1:0 (6.). In der Folge taten sich dem Schützen sowie Kai Havertz einige günstige Gelegenheiten auf weitere Treffer auf, doch im Abschluss zeigte sich die Werkself nicht zwingend genug. Was dem Trainer nicht unbedingt schmeckte. „Mensch, macht die Dinger rein!“, schallte es Mitte der ersten Halbzeit aus Heiko Herrlichs Mund laut und vernehmlich durchs Haberland-Stadion.
Ansonsten aber wussten die Hausherren beim Aufgalopp im neuen Jahr durchaus zu gefallen, sie präsentierten sich in der Rückwärtsbewegung und Balleroberung sehr aufmerksam, ließen die Kugel präzise und geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren, um das Tempo dann auch wieder bei Bedarf energisch anzuziehen. Auch nach der Pause verpassten Kevin Volland und Admir Mehmedi zunächst gute Chancen, ehe Julian Brandt nach 66 Minuten aus kurzer Distanz zum längst fälligen 2:0 erfolgreich war. Volland hatte ihm die Kugel fußgerecht serviert. Kurz vor Schluss vergab Admir Mehmedi aus wenigen Metern die letzte dicke Möglichkeit auf einen deutlicheren Erfolg. Die Quittung gab's quasi umgehend, als Cigerci für die Fürther in der letzten Minute zum 1:2-Endstand traf, Bernd Leno war gegen den platzierten Schuss ins Eck chancenlos. Bis auf einen Wechsel – Jakub Bednarczyk löste in der letzten Viertelstunde Kapitän Lars Bender ab – ließ Heiko Herrlich alle Akteure über die komplette Distanz gehen.
Bayer 04: Leno – Tah, S. Bender, Retsos – L. Bender (76. Bednarczyk), Kohr, Baumgartlinger, Mehmedi – Havertz, Volland, Brandt

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Welche Faktoren spielen bei der Fanmobilität eine Rolle? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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