
Nach dem furiosen 5:1-Sieg in der Bundesliga bei Mainz 05 am Freitagabend hatte Peter Bosz seinen Schützlingen kurzerhand ein freies Wochenende gewährt. Und so ging es bei der Werkself erst am heutigen Montagvormittag wieder los – mit der Nachbearbeitung des Mainz-Spiels sowie mit einer rund 90-minütigen Einheit auf dem Rasen. Dort arbeiteten die Schwarz-Roten bei regnerisch-windigem Wetter am Passspiel, Torabschlüssen und Positionsspiel. Am Nachmittag folgte dann im Mannschaftskreise die Vorbereitung auf das Duell mit dem Tabellenzweiten der russischen Premier Liga.
Auf dem Rasen mit den Teamkollegen stand heute neben Geburtstagskind Jonathan Tah auch Julian Baumgartlinger. Der 31-jährige Österreicher hatte in der Schlussphase in Mainz bei einem Zweikampf einen Nasenbeinbruch erlitten und war bereits tags darauf operiert worden. Nur zwei Tage später meldete sich der defensive Mittelfeldspieler trotz Bluterguss unter dem linken Auge zurück und absolvierte die komplette Einheit. „Beim Positionsspiel haben wir Baumi heute ein bisschen mehr an der Seite positioniert, um ihn aus den Zweikämpfen herauszuhalten“, erklärte Bosz. Am Nachmittag wird dann eine entsprechende Maske in Leverkusen eintreffen, die die Nummer 15 der Werkself dann in den kommenden Spielen schützen soll. Ob Baumgartlinger damit schon in Krasnodar auflaufen wird, bleibt abzuwarten. „Gegen Krasnodar müssen wir uns auf ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen einstellen. Aber ich glaube schon, dass er mitfahren kann.
Anders als Kapitän Lars Bender, der aufgrund eines Faserrisses im Oberschenkel weiter mit dem Mannschaftstraining aussetzen musste und das Hinspiel in der südrussischen Metropole verpassen dürfte. Ebenso wie auch Joel Pohjanpalo (Aufbautraining nach Sprunggelenk-Verletzung) und Panagiotis Retsos. Letztgenannter war nach seiner Muskel-Sehnen-Verletzung im Oberschenkel am frühen Montagnachmittag zumindest wieder in Fußballschuhen zu sehen – unter medizinischer Beobachtung absolvierte der 20-Jährige eine kleine Balleinheit auf dem Trainingsplatz.
Die Arbeitswoche war für die Werkself sowie das Trainerteam derweil mit einem Fototermin für das neue offizielle Mannschaftsfoto gestartet. Dort wurden neben Cheftrainer Peter Bosz, seinem Assistenten Hendrie Krüzen und Athletikcoach Terry Peters auch erstmals Nachwuchs-Spieler Jan Boller abgelichtet. Der 18-jährige Verteidiger hatte zuletzt beim Pokalspiel in Heidenheim erstmals im Profi-Kader von Bayer 04 gestanden.



Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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