Völler: Super League wäre „Verbrechen am Fußball“

Es ist das große Fußball-Thema an diesem Montag: die Super League. Rudi Völler, Geschäftsführer Sport von Bayer 04, äußert sich zu diesem geplanten neuen europäischen Klub-Wettbewerb und bezieht dabei klar Stellung. Weitere Themen der Kurzpässe: Jubel, Lob und Corona-Tests – Rückblick auf den Derbysieg.
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Die Nachricht war ein Paukenschlag: In der Nacht von Sonntag auf Montag verkündeten zwölf europäische Top-Klubs offiziell ihre Absicht, eine eigene so genannte „Super League“ gründen zu wollen. Die Vereine aus England, Italien und Spanien streben an, diesen Wettbewerb unter der Woche auszutragen. Am Wochenende wollen sie weiterhin am Spielbetrieb ihrer nationalen Ligen teilnehmen.

Unmittelbar nach der Verkündung kritisierten zahlreiche Klubs und Offizielle aus ganz Europa dieses Vorhaben. Auch FIFA und UEFA sind gegen die Einführung einer Super League. Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler fand derweil deutliche Worte. Der 61-Jährige erklärte gegenüber BILD: „Eine geschlossene Gesellschaft ist ein Verbrechen am Fußball. Wer in dieser Liga mitspielen will, muss aus allen nationalen Ligen aussortiert werden. Mit allen Mannschaften. Die Jugend, die Frauen – alle müssen dann raus!“ In Bezug auf die zwei diskutierten Super-League-Teilnehmer aus Deutschland sagte Völler: „Dass Bayern München und Borussia Dortmund da nicht mitmachen, zeigt, dass sie Rückgrat haben.“

#B04KOE: Der Rückblick zum Derbysieg

Bessere Nachrichten gibt es da aus dem Lager der Werkself – und was für welche! Der 3:0-Derbysieg im Heimspiel gegen den 1. FC Köln löste bei Spielern, Trainern, Offiziellen, Mitarbeitern und Fans der Werkself große Emotionen aus. Erstmals seit 2008/09 hat Bayer 04 wieder beide Bundesligaspiele in einer Saison gegen den 1. FC Köln gewonnen.

Die Zielsetzung für das 66. Bundesligaduell gegen die Domstädter hatte Werkself-Cheftrainer Hannes Wolf bereits auf der Pressekonferenz am Freitag unmissverständlich zum Ausdruck gebracht: „Es geht um den nächsten Derbysieg!“ Gesagt, getan!

Mit Abstand und Maske: Fans bejubeln Werkself

Leon Bailey erzielte in der BayArena früh die Führung (5.), Moussa Diaby (51.) und erneut der Jamaikaner (76.) bescherten nach Wiederanpfiff den 3:0-Endstand. Im Laufe des zweiten Abschnitts, als sich die Werkself bereits auf der Derby-Siegerstraße befand, waren dann sogar Fangesänge in der BayArena zu hören. Rund 80 schwarz-rote Anhänger hatten sich an der Bismarckstraße versammelt. Mit ausreichend Abstand sowie einem Mund-Nasen-Schutz bejubelten und besangen sie den 26. Derbysieg im Fußball-Oberhaus.

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Nach Abpfiff dankten Charles Aránguiz und Co. dann ihrerseits den gekommenen Fans: Die Werkself versammelte sich auf dem Rasen vor der Osttribüne und applaudierte lautstark. Ein gelungenes Zusammenspiel von Mannschaft und Anhängern unter Einhaltung aller in diesen Zeiten geltenden Regeln und Beschränkungen – und ein toller Abschluss des erfolgreichen Derby-Samstags!

Top-Noten für Bailey, Diaby und Co.

Für den Kölner Stadt-Anzeiger war Doppel-Torschütze Leon Bailey der „Spieler des Spiels“ und „Bester Mann auf dem Platz“. Seine Leistung bescherte dem Jamaikaner die Note „1,5“, selbige Bewertung wählte auch der kicker. Die Rheinische Post gab Bailey, der zudem in der Elf des Tages bei der BILD und dem kicker stand, sogar die Bestnote. Weitere Top-Bewertungen erhielten Moussa Diaby, Torschütze zum 2:0, sowie Abwehr-Routinier Sven Bender.

Corona-Tests für Journalisten und Mitarbeiter

Um für eine bestmögliche, sichere Arbeitsatmosphäre zu sorgen, hat Bayer 04 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten-Kreuz sowie den Volunteers am Samstag erstmals freiwillige, kostenlose Corona-Tests für alle Mitarbeiter und Journalisten angeboten. Rund 80 Personen haben sich im Vorfeld des Derbys testen lassen.

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Das Test-Angebot wird bis auf Weiteres bei den Heimspielen der Werkself verfügbar sein, so auch beim Duell mit Eintracht Frankfurt am Samstag, 24. April (Anstoß: 18.30 Uhr).

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