
In ihrer bald 110-jährigen Vereinsgeschichte waren die Würzburger Kickers zweimal in der 2. Bundesliga vertreten. 1977 glückte den Unterfranken zum ersten Mal der Aufstieg, doch nur ein Jahr später war das Zweitliga-Abenteuer wieder beendet. Nach dem Abstieg verschwanden die „Rothosen“ in den Niederungen des Amateurfußballs, der Tiefpunkt folgte im Jahr 2003 mit dem Absturz in die siebtklassige Bezirksliga. Und so blieb es viele Jahre Basketball-Ikone Dirk Nowitzki überlassen, die 130.000-Einwohner-Stadt im Norden Bayerns sportlich zu repräsentieren.
Erst in den vergangenen Jahren sorgte auch der Fußball in Würzburg wieder für positivere Schlagzeilen: Mit vier Aufstiegen zwischen 2011 und 2016 kletterten die Würzburger sensationell von der Landesliga bis in die 2. Bundesliga – so schnell gelang keinem anderen Verein zuvor der Sprung aus dem Amateur- in den Profibereich. Großen Anteil daran hatte der gebürtige Würzburger und Ex-HSV-Profi Bernd Hollerbach, der im Sommer 2014 den Trainerjob übernahm. Ende der Saison 2015/16 bezwang er mit seiner Mannschaft in der Relegation den MSV Duisburg und stieg mit den Kickers in die 2. Liga auf. Doch trotz einer beeindruckenden Hinrunde (6. Platz, 27 Punkte) endete die zweite Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte auf Rang 17, gleichbedeutend im Mai mit dem Abstieg in die Drittklassigkeit.
Entgegen den Wünschen der Vereinsverantwortlichen zog Bernd Hollerbach anschließend einen Schlussstrich bei den Würzburgern. Daraufhin wurde der Trainerposten von Stephan Schmidt besetzt, der zuvor in den Nachwuchsleistungszentren in Wolfsburg und beim FC Schalke tätig war. Für Schmidt ist es die dritte Chance, sich im Profibereich zu etablieren, nachdem es ihm bei seinen Zweitliga-Stationen in Cottbus und Paderborn nicht gelungen war. Doch es wartet ein absoluter Neuanfang. Vom Zweitliga-Kader der Vorsaison sind nur noch acht Spieler übrig: 16 Spieler haben den Verein verlassen, 16 Neue sind gekommen. Bis auf zwei Akteure können immerhin alle auf Drittliga-Erfahrung zurückblicken. Keeper Wolfgang Hesl, Verteidiger Sebastian Schuppan und Stürmer Elia Soriano haben sogar schon in der Bundesliga oder 2. Bundesliga gespielt.
Weil die Saison in der 3. Liga bereits in zehn Tagen mit der Partie in Meppen beginnt, sind die Würzburger Kickers mit ihrer Vorbereitung schon recht fortgeschritten. Entsprechend wird das Freundschaftsspiel gegen die Werkself der letzte Härtetest vor dem Ligastart sein.
Veranstaltet wird die Partie auf dem Kunstrasenplatz Hollenbach von JAKO. Das Rahmenprogramm der Veranstaltung beginnt zwei Stunden vor Anstoß, um 15.30 Uhr. Der Eintritt ist für Kinder bis zum Alter von einschließlich 13 Jahren frei. 14- bis 17-Jährige, Schüler, Studenten, Rentner und Frauen zahlen den ermäßigten Eintrittspreis von 5 Euro, Vollzahler 10 Euro.


Die U17 von Bayer 04 konnte sich im Nachholspiel vom 1. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga bei Viktoria Köln mit 2:1 durchsetzen. Nachdem Emirhan Karabulut die Werkself vor der Pause mit 1:0 in Front gebracht hatte, konnte die Viktoria Mitte der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich ausgleichen. Dann aber war es der Kapitän der Werkself, Celal Demir, der seinem Team mit seinem Treffer zum 2:1 den Sieg bescherte.
Mehr zeigen
Am 3. Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert die Werkself bei OFI Kreta in Griechenland. Anpfiff ist am Donnerstag, 22. Oktober, um 19.45 Uhr Ortszeit (18.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im Pankritio zusammengefasst.
Mehr zeigen
Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
Mehr zeigen
Knapper hätte es nicht sein können! Mit insgesamt vier von sechs gewonnenen Spielen der Online-Vorrunde von Showdown eins der VBL Club Championship 2026/27 sind die eSportler Marc und Sean Landwehr dennoch nicht in die Offline-K.-o.-Runde eingezogen. Punktgleich (12) mit sieben weiteren Teams haben die Leverkusener als einziges Team mit dieser Anzahl das Weiterkommen verpasst, da sie im Vergleich zur Konkurrenz die schwächste Einzelspiel-Bilanz innerhalb der sechs Spieltage haben.
Mehr zeigen