
Hygieneregeln, Abstandsvorgaben, Verhaltensempfehlungen – Dr. Karl-Heinrich Dittmar, Direktor Medizin und auch Pandemie-Beauftragter bei Bayer 04, hat mit seinem Team einige Maßnahmen getroffen, um die Werkself vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu bewahren. Trainiert wird etwa in Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten auf dem Vereinsgelände – die Einheiten finden sowohl in der BayArena und im Ulrich-Haberland-Stadion als auch auf dem Speedcourt, in der Werkstatt oder auf den Trainingsplätzen statt. So lässt sich die Abstandsregel meist problemlos umsetzen.





Doch bevor überhaupt mit dem Training begonnen werden kann, muss sich jeder zunächst zur „Fieberkamera“ begeben. Fünf Messgeräte wurden für die BayArena und die Geschäftsstelle von Bayer 04 angeschafft, um die Körpertemperatur jedes Spielers, Trainers und Mitarbeiters zu überprüfen. Leon Bailey zeigt wie es geht: Einfach vor die Kamera stellen; binnen Sekunden gibt's das über der Stirn gemessene Ergebnis. Bei einer erhöhten Temperatur schlägt das Gerät an. Gibt es grünes Licht, darf trainiert werden. Wurde die erste „Hürde" genommen, stehen an verschiedenen Stellen in der BayArena Desinfektionsspender für die Hände bereit.

Statt den üblichen Weg in den Mannschaftstrakt geht es für Kerem Demirbay und Co. nun weiter in die Mixed Zone. Die Materialausgabe wurde kurzerhand dorthin verlegt. Der Bereich ist weitläufiger als der eigentliche Kabinenbereich, so kommt sich beim Abholen und Wegbringen der Trainingsbekleidung und Fußballschuhe niemand in die Quere.




Zum Umziehen verteilen sich die Werkself-Profis auf mehrere Umkleiden. Neben der Heimkabine werden die Gästekabine, die Umkleide der Jugendmannschaften und auch Besprechungsräume hinzugezogen. So kann der Abstand zueinander vor und nach den Einheiten gewährleistet werden. Duschen ist im Übrigen in der BayArena nach dem Training derzeit nicht erlaubt.




Weggefallen ist zudem das gemeinsame Essen am Morgen und am Mittag. Gesellig wird es also nicht, hungrig bleibt allerdings keiner – Frühstück und Mittagessen gibt es trotzdem, nur eben einzeln verpackt und zum Mitnehmen. Bereit stehen Getränke, Obst und das jeweilige Tagesgericht. Nacheinander können sich die Spieler selbst bedienen.



Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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