
Jona, vor acht Tagen habt ihr vor 50.000 Zuschauern im Ibrox gespielt. Mittlerweile hat man das Gefühl, in einer ganz anderen Zeit angekommen zu sein.
Auf jeden Fall. Die Situation hat sich komplett geändert. Aber wir sollten aus dieser Zeit das Beste machen und versuchen, so gut wie möglich damit umzugehen.
Wie sieht dein Alltag derzeit aus?
Der besteht hauptsächlich aus Trainingseinheiten – ich muss schließlich fit bleiben: Krafttraining, Übungen für die Beweglichkeit. Aktuell gehe ich auch noch draußen laufen. Sollte es eine Ausgangssperre geben, benutze ich dafür ein Laufband. Um an und über meine Grenzen zu gehen, habe ich jemanden, der mich beim Training begleitet – ganz allein wäre es etwas zäh.
Auf was kommt es in diesen Tagen besonders an?
Ich persönlich bin kein Fan von Panik, da man aus so einer Situation heraus falsche Entscheidungen treffen kann. Wir sollten Ruhe bewahren, uns aber trotzdem der Situation bewusst sein. Generell brauchen wir alle einander in dieser schweren Zeit und sollten Rücksicht auf die anderen nehmen.
Du bist aktiv geworden, hast dich als erster privater Spender bei der Sepp-Herberger-Stiftung des DFB eingebracht. Wie kam es zu diesem Schritt?
Mein Gedanke dahinter war: Ich bin der erste, damit ich nicht der letzte bin, der spendet. Ich möchte Leute damit inspirieren, ebenfalls zu spenden und ihren Teil dazu beizutragen. Dabei geht es gar nicht so sehr darum, wie viel es ist, oder dass man Geld spendet. Man kann auch seine Zeit spenden, beispielsweise Menschen beim Einkauf helfen.
Du lebst mit deiner Freundin zusammen, hältst mit deinen Familienmitgliedern via technischer Hilfsmittel Kontakt. Wie ist derzeit der Umgang miteinander?
Generell geht es mir weniger darum, dass ich mich anstecke. Vielmehr ist es mir wichtig, dass ich niemanden infiziere. Ich achte darauf, mir oft die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Wenn ich draußen laufen gehe, fasse ich nichts an. Ich möchte nicht, dass jemand wegen mir gesundheitliche Probleme bekommt. Meine Freundin ist genauso vorsichtig. Jeder sollte aufmerksam sein und die Regeln befolgen.

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
Mehr zeigen
Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
Mehr zeigen
Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
Mehr zeigen