
Gerardo Seoane über…
… die ausschlaggebenden Faktoren für den Sieg gegen Mainz 05: Ich denke, dass es für jedes Team schwer ist, gegen die robust und direkt spielenden Mainzer zu bestehen. Aber ich muss der Mannschaft ein Lob aussprechen, weil sie das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben insgesamt eine ganz andere Einstellung gezeigt. Ausschlaggebend war auch die Bereitschaft, die ich gesehen habe, Zweikämpfe anzunehmen und in der Folge dann auch die Anzahl an gewonnenen Duellen. Wir haben Karim Onisiwo und Jonathan Burkardt über die komplette Spielzeit wenig Räume geboten und hatten sicherlich auch einen positiven Spielverlauf. Das hat Einfluss auf die gesamte Energie in so einem Spiel.
… die Gefühlslage nach dem ersten Dreier: Es braucht mehrere gute Leistungen und positive Resultate. Das war jetzt ein wichtiger Sieg, der auch notwendig und hilfreich war, aber wir sind uns bewusst, dass wir bei weitem noch nicht da stehen, wo wir uns sehen. Emotional war das Training am Sonntagmorgen natürlich gut, aber mit diesem Tag versuchen wir dann auch das Spiel abzuschließen. Ab heute richtet sich der Fokus schon wieder komplett auf den nächsten Gegner. Insofern war unsere Gefühlslage nicht bedeutend anders als sonst. Wir hatten und haben auch heute wieder eine positive Stimmung und Anspannung bei uns im Team.
… den Fokus für die aktuelle Trainingswoche: Mein Kredo ist es immer, dass wir als Trainer-Team versuchen, möglichst gut herauszubekommen, was jetzt konkret gefragt und gebraucht ist: Wie wird das Spiel werden, was bietet der Gegner an. Dabei versuchen wir gleichzeitig auch diesen Mix zu finden zwischen unseren Überlegungen dazu, was für personelle Möglichkeiten haben wir, was für ein Selbstvertrauen bringen wir mit und viele weitere Faktoren. Das ist unsere Aufgabe in jeder Woche – zu antizipieren, was für ein Spiel wir sehen werden, um uns genau darauf einzustellen.
… den bevorstehenden Gegner SC Freiburg: Freiburg sehe ich als eine Mannschaft mit vielen Facetten und Stärken. Sie sind – ähnlich wie Mainz – sehr resolut in ihrer Zweikampfführung, haben eine starke Mentalität, die sie in jedem Spiel abrufen können und haben sich auch fußballerisch in den letzten Jahren so entwickelt, dass man sie auch absolut so wahrnehmen muss, wie es die Tabelle derzeit zeigt. Insofern werden sie uns eine Menge abverlangen, da braucht es vor allem erneut diesen Spirit von uns, um zu bestehen.

Auftaktgegner, Derby-Wochenenden, der Kontrahent im Saisonfinale: Diese und weitere Infos erfahren die Bayer 04-Fans am Donnerstag, 2. Juli, wenn der Bundesliga-Spielplan 2026/27 veröffentlicht wird.
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Nächster Titel für die U15 – und was für einer: Nach dem Gewinn des Essener Otto-Rehhagel-Cups am vorherigen Wochenende holten die Leverkusener Junioren auch beim hochkarätig besetzten KDB Cup die Trophäe. Eine starke Leistung inklusive eines spannenden Final-Erfolgs im Elfmeterschießen gegen den Nachwuchs des Champions-League-Siegers Paris Saint-Germain ließ Schwarz-Rot beim in Kooperation mit dem belgischen Weltstar Kevin De Bruyne ausgerichteten Turniers erneut jubeln. Außerdem überzeugten die U16, die U14 und die U13 mit Siegen in ihren jeweiligen Liga-Partien. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Während ein Großteil der Bayer 04-Frauen die Sommerpause genießt, sind neun Werkself-Profis in den kommenden Tagen für ihre Nationalteams im Einsatz. Für drei von ihnen geht es um die WM-Teilnahme, sechs absolvieren mit der deutschen U23-Auswahl zwei Testspiele.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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